Jens Ehrhardt sieht an den Börsen eine neue Phase: Weg von den Tech-Giganten, hin zu breiter aufgestellten Marktsegmenten. Während er vor Risiken durch Mega-IPOs, steigende Ölpreise und den Iran-Krieg warnt, bleibt seine Cash-Quote hoch.

An den Börsen zeichnet sich nach Einschätzung von Jens Ehrhardt eine neue Phase ab. Der Chef der DJE Kapital AG sieht die Rotation bereits laufen: Weg von den großen Technologiegewinnern, hin zu breiteren Marktsegmenten. Der Dow Jones dürfte in diesem Jahr besser abschneiden als der Nasdaq, erwartet der Fondsmanager. Ein Belastungsfaktor könnten ausgerechnet die großen Hoffnungsträger werden. Das Mega-IPO von SpaceX sowie die später erwarteten Börsengänge von Anthropic und OpenAI würden zwar kaum floppen. Doch Ehrhardt warnt: Das Kurspotenzial sei begrenzt, die kurze Lock-up-Frist bei SpaceX könne den Kurs in naher Zukunft belasten. Zugleich gehen die Aktienrückkäufe der Hyperscaler zurück.

Makroökonomisch bleibt der Iran-Krieg der zentrale Risikofaktor. Seine Folgen für Weltkonjunktur und Ölpreis würden unterschätzt. Steigt Öl weiter, werde es auch für Aktien kritisch, so Vermögensverwalter Ehrhardt. Eine Zinserhöhung der EZB wäre aus seiner Sicht ein schwerer Fehler, weil die Inflation diesmal nur temporär sei. Warum Gold derzeit vor allem eine Liquiditätsquelle ist, was Ehrhardt von Bitcoin hält und weshalb die Cash-Quote in seinem FMM-Fonds hoch bleibt, erfahren Sie im kompletten Interview  auf dem YouTube-Kanal Smartes Geld.

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