Aktuell können Sparer so hohe Zinsen kassieren wie lange nicht mehr, zeigt eine neue Auswertung. Bei diesen Banken gibt es jetzt die besten Tages- und Festgelder.

Die EZB wird in dieser Woche voraussichtlich zum zweiten Mal im laufenden Jahr ihre Zinsen anheben und schon jetzt haben viele Banken ihre Konditionen verbessert. Sparer können daher derzeit so hohe Tages- und Festgeldzinsen bei Banken kassieren wie lange nicht. 

Aktuell erhalten Anleger bei mindestens elf Geldhäusern zeitweise einen Zinssatz über 3,5 Prozent, wenn sie ein neues Tagesgeldkonto eröffnen, zeigt eine Analyse des Vergleichsportals Verivox.

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Satte Zinsen kassieren

"Die Banken buhlen um neue Tagesgeldanleger", heißt es in der Studie, für die aktuellen Tages- und Festgeldzinsen von mehr als 800 Banken und Sparkassen ausgewertet wurden. "Der Konkurrenzkampf an der Spitze des Marktes nimmt dadurch immer mehr Fahrt auf."

Den höchsten Tagesgeldzins biete die Digitalbank Revolut. Hier erhalten Neukunden für bis zu vier Monate 4,25 Prozent, jedoch gelten mehrere Nebenbedingungen. Zudem streichen Neukunden bei der Renault Bank* 4,1 Prozent und bei Chase*, dem deutschen Ableger der US-Großbank J.P. Morgan, 4 Prozent Zinsen für je vier Monate ein. Die niederländische Ayvens Bank bietet ebenfalls 4 Prozent, allerdings nur für 3 Monate.

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Festgeldzinsen höher als EZB-Leitzins

Ebenfalls attraktiv sieht es bei Festgeld aus. Anfang Juni lagen die Zinsen hier mit zwei Jahren Laufzeit im Schnitt bei 2,32 Prozent, aktuell sind es 2,55 Prozent - mehr als der Einlagenzinssatz der EZB. 

Banken bieten Festgeldsparern also höhere Zinsen, als sie selbst erhalten, wenn sie Kundengelder bei der Notenbank parken. "Banken nutzen fest angelegte Spargelder zur Gegenfinanzierung ihrer ausgegebenen Kredite und verdienen an der Zinsdifferenz", erklärt Maier.

Mit einer Laufzeit von zwölf Monaten sind bis zu 3,30 Prozent Zinsen möglich. Die Top-Anbieter sind Crédit Agricole Savings*, J&T Direkt* sowie die Bank of Scotland*.

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Bei diesen Banken gibt es jetzt die besten Tages- und Festgelder

Doch wo gibt es jetzt die besten Zinsen für Tagesgeld- und Festgeld?

Spitzenreiter beim Tagesgeld ist laut BÖRSE ONLINE Tagesgeld Vergleich die Chase Bank. Diese bietet aktuell 4,0 Prozent Zinsen für die ersten vier Monate nach der Eröffnung. Im Anschluss fällt diese auf 2,0 Prozent. Besonders attraktiv ist, dass das Geldhaus der deutschen Einlagensicherung unterliegt.

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Dagegen die Top-Position beim Festgeld für zwölf Monate hat die J&T Direktbank. Hier gibt es 3,30 Prozent Zinsen für Anleger, allerdings unter dem Dach der tschechischen Einlagensicherung.

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Enthält Material von dpa-AFX

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Häufig gestellte Fragen

Wie hoch sind die besten Tagesgeldzinsen derzeit?

Neukunden können bei Revolut bis zu vier Monate lang 4,25 Prozent erhalten. Bei der Renault Bank sind 4,1 Prozent und bei Chase 4 Prozent für jeweils vier Monate möglich; bei der Ayvens Bank gibt es 4 Prozent für drei Monate.

Welche Bank bietet aktuell den höchsten Tagesgeldzins?

Die Chase Bank bietet 4,0 Prozent Zinsen für die ersten vier Monate nach der Kontoeröffnung. Danach sinkt der Zinssatz auf 2,0 Prozent. Das Geldhaus unterliegt der deutschen Einlagensicherung.

Wo gibt es derzeit die besten Festgeldzinsen für zwölf Monate?

Die J&T Direktbank bietet für eine zwölfmonatige Laufzeit 3,30 Prozent Zinsen. Das Angebot fällt unter die tschechische Einlagensicherung.

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