Die Sparkasse macht Schluss mit der Kartenzahlung, wie man sie bisher kannte, und Millionen Kunden sind davon betroffen. Ab dem 31. Januar 2027 gelten neue Regeln - das müssen Sie vorher unbedingt tun.

Aktuell gibt es bei den Sparkassen fast schon ein App-Wirrwarr. Wer ein Girokonto hat, der benötigt mit Banking-, TAN- und der Bestätigungsapp für Kartenzahlungen gleich drei Applikationen auf dem Handy. Das soll sich nun ändern und könnte dafür sorgen, dass einige Kunden bald nicht mehr bezahlen können.

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Sparkasse macht Schluss bei der Kartenzahlung

Denn ab dem 31. Januar 2027 soll das 3‑D‑Secure-Verfahren für die Bestätigung von Online-Einkäufen mit der Karte über die S-pushTAN-App und nicht mehr über eine eigene Applikation laufen. Damit benötigen Kunden nur noch zwei statt drei Apps, doch damit das funktioniert, ist eine Umstellung erforderlich.

Dazu gibt es in der App einen extra Überführungsassistenten, der für den Umzug von Kredit-, Giro- oder EC‑Karten sorgt. Doch wer diese Möglichkeit bis zum 31. Januar 2027 nicht wahrnimmt, der kann nicht mehr ohne weiteres seine Karten zur Online-Zahlung nutzen.

Vorsicht vor Betrug

Im Zuge der Umstellung versuchen übrigens bereits jetzt Betrüger, die die Identität der Sparkasse missbrauchen, über E-Mails und Umstellungsaufforderungen an die Daten von Kunden zu gelangen.

Hierbei gilt: Den Umzug der Karten sollten Sie nur in der App selbst vornehmen und nicht über einen Link aus einer vermeintlich echten Mail oder SMS.

Wechseln lohnt sich

Wer allerdings keine Lust auf den Wechselstress und die Systeme der Sparkasse hat, der hat auch die Möglichkeit, zu womöglich günstigeren und simpleren Girokonten bzw. Kreditkarten zu wechseln.

Dazu lohnt sich ein Blick auf den BÖRSE ONLINE Girokonto-Vergleich und den BÖRSE ONLINE Kreditkarten-Vergleich.

Weiterführende Links

Häufig gestellte Fragen

Was ändert sich bei der Sparkasse ab dem 31. Januar 2027?

Die Bestätigung von Online-Einkäufen mit der Karte über 3-D-Secure soll dann über die S-pushTAN-App laufen, nicht mehr über eine separate App. Dadurch benötigen Kunden zwei statt drei Apps.

Was müssen Sparkassenkunden für die Umstellung tun?

Kunden müssen ihre Kredit-, Giro- oder EC-Karten mit dem Überführungsassistenten in der App umziehen. Wer das bis zum 31. Januar 2027 nicht erledigt, kann seine Karten nicht mehr ohne Weiteres für Online-Zahlungen nutzen.

Wie können Sparkassenkunden Betrugsversuche bei der Kartenumstellung vermeiden?

Der Umzug der Karten sollte ausschließlich in der App vorgenommen werden. Kunden sollten dafür keine Links aus E-Mails oder SMS verwenden, da Betrüger solche Nachrichten nutzen, um an Kundendaten zu gelangen.