Die Gen Z hat es laut eigenen Aussagen am schwersten. Keine Möglichkeit, Immobilien zu kaufen, hohe Lebenshaltungskosten, keine Jobs. Doch schon bald könnte die Generation die reichste überhaupt sein.
In der Gen Z ist es nicht unpopulär, über hohe Lebenshaltungskosten, Immobilienpreise und die Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt zu klagen. Doch eine neue Studie der Bank of America wirft ein anderes Licht auf die Generation, die schon bald die reichste überhaupt sein könnte.
Ab diesem Zeitpunkt ist die Gen Z die reichste Generation überhaupt
So prognostiziert die Bank of America, dass die Gen Z ab 2035 nicht nur bevölkerungsmäßig die größte Gruppe sein dürfte, sondern auch die reichste. Das liegt aber nicht nur an deutlich steigendem Einkommen, sondern auch am „größten Vermögenstransfer der Geschichte“, wie ihn die Bank of America nennt.
Konkret sollen die Babyboomer ihr Vermögen zunehmend an die Gen Z vererben, was das Vermögen der Generation deutlich steigern soll. Insgesamt werden voraussichtlich 84 Billionen US-Dollar vererbt und 38 Prozent gehen an die zwischen den Jahren 1995 und 2012 Geborenen.
Gen Z steht auch vor Herausforderungen
Doch trotz des zu erwartenden Reichtums sieht die Bank of America dennoch einige Herausforderungen für die Gen Z - besonders im Jobmarkt.
Hierzu schrieben die Experten: „Die Zahl der Haushalte der Generation Z, die Arbeitslosengeld beziehen, stieg im Februar im Vergleich zum Vorjahr um fast 32 % und liegt damit über dem Durchschnitt von 2024, wie aus Daten der Bank of America zu Einlagenkonten hervorgeht.”
Dennoch betonten die Experten, dass es die Gen Z am Arbeitsmarkt einfacher habe als die Generationen vor ihr.
Fazit
Die Generation Z dürfte also bald die reichste Generation der Welt werden, und das trotz der Vielzahl an Beschwerden über Häuserpreise, Lebenshaltungskosten etc. Damit dieses Vermögen aber auch erhalten bleibt, muss sich vor allem das Ausgabeverhalten ändern. Schon jetzt gibt die Generation mehr Geld aus als je zuvor, was langfristig zu Disbalancen führen könnte.
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Häufig gestellte Fragen
Warum wird die Gen Z laut Bank of America ab 2035 die reichste Generation der Welt?
Die Prognose stützt sich auf den „größten Vermögenstransfer der Geschichte“, bei dem schätzungsweise 84 Billionen US-Dollar von der Babyboomer-Generation vererbt werden. Da etwa 38 Prozent dieser Summe an die zwischen 1995 und 2012 Geborenen fließen, wird die Gen Z ab 2035 voraussichtlich nicht nur die bevölkerungsreichste, sondern auch die finanzstärkste globale Gruppe sein.
Welche Herausforderungen bestehen aktuell für die Gen Z am Arbeitsmarkt?
Trotz der positiven Langfristprognose stieg die Zahl der Gen-Z-Haushalte, die Arbeitslosengeld beziehen, im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahr um fast 32 Prozent. Diese Daten der Bank of America deuten auf kurzfristige Instabilitäten hin, obwohl Experten gleichzeitig betonen, dass der strukturelle Zugang zum Arbeitsmarkt für diese Generation grundsätzlich einfacher ist als für vorangegangene Alterskohorten.
Welchen Einfluss hat das Ausgabeverhalten der Gen Z auf ihren zukünftigen Reichtum?
Analysten warnen davor, dass das aktuelle Konsumverhalten der Generation Z, das durch historisch hohe Ausgaben geprägt ist, langfristig zu finanziellen Disbalancen führen könnte. Um den erwarteten Reichtum aus Erbschaften und steigenden Einkommen nachhaltig zu sichern, wird eine Anpassung der Spar- und Anlagestrategien als notwendig erachtet, um die hohen Lebenshaltungskosten und Immobilienpreise dauerhaft zu kompensieren.