Die BBVA wirbt derzeit mit einem Zins in Höhe von 3,5 Prozent. Bei Chase sind es satte vier Prozent. Doch ist das Angebot wirklich besser?
Wer kurzfristig Geld anlegen möchte, greift in der Regel zu Neukundenangeboten mit hohen Zinsen. Bei der BBVA* und der Chase* bekommen Sparer jetzt spannende Deals geboten. Ein Vergleich zeigt: Ein hoher Zins ist nicht unbedingt entscheidend.
Chase vs. BBVA: Die Neukundenangebote im Überblick
Die JP Morgan bietet mit dem Direktbank-Service "Chase" in Deutschland ein eigenes Tagesgeldkonto an. Die Bank bietet Zinsen in Höhe von vier Prozent p.a. über vier Monate* hinweg. Die Zinsauszahlung erfolgt monatlich. Nach Ablauf des Aktionszinses können Kunden noch immer von zwei Prozent p.a. profitieren. Der Höchstanlagebetrag liegt bei einer Million Euro. Einlagen sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis zu einem Betrag von 100.000 Euro geschützt. Zusätzlich bietet das Geldhaus eine freiwillige Einlagensicherung, die Gelder in einer Höhe von bis zu drei Millionen Euro schützt.
Die BBVA ist eine der größten Banken in Spanien. In Deutschland bietet das Finanzinstitut kein Filialgeschäft. Dennoch hat das Geldhaus ein spannendes Angebot* auf Lager. Aktuell gewährt sie einen Zins von 3,5 Prozent p.a. für bis zu 200.000 Euro. Allerdings gilt dies nicht auf ein Tagesgeld-, sondern ein Girokonto. Die Aktion gilt für sechs Monate. In diesem Zeitraum erhalten Neukunden zudem 3,5 Prozent Cashback. Bei der BBVA greift die gesetzliche spanische Einlagensicherung, die Gelder in Höhe von 100.000 Euro schützt.
In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die wichtigsten Konditionen noch einmal zusammengefasst:
| Funktion | Chase | BBVA |
|---|---|---|
| Kontotyp | Tagesgeld | Girokonto |
| Aktionszinsen | 4,0 % p.a. | 3,5 % p.a. |
| Normalzins | 2,0 % p.a. | 2,25 % p.a. |
| Laufzeit | 4 Monate | 6 Monate |
| Höchstanlagebetrag | 1 Mio. Euro | 200.000 Euro |
| Einlagensicherung | 100.000 Euro + 3 Mio. Euro | 100.000 Euro |
| Besonderheiten | - | 3,5 % Cashback für Kartenzahlungen von bis zu 350 Euro (monatlich) |
Chase vs. BBVA: Welches Angebot ist besser?
Die Banken bieten Zinsen jenseits der drei Prozent p.a. über einen festen Zeitraum. Das Angebot der Chase ist vor allem dann interessant, wenn Sie Ihr Geld über einen kürzeren Zeitraum anlegen möchten. Entscheidend ist auch, dass Sie hier ein Tagesgeldkonto abschließen. Denn bei der BBVA eröffnen Sie ein Girokonto. Die spanische Bank gewährt die Zinsen über einen längeren Zeitraum. Auch der Folgezins ist höher. Hinzu kommt ein Cashback.
Wer also auf der Suche nach einem neuen Tagesgeld ist, erhält bei Chase eines der besten Angebote*. Wer jedoch ohnehin ein neues Girokonto möchte und gleichzeitig von einem ansehnlichen Zins profitieren will, sind mit dem Deal der BBVA* gut beraten.
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich ein Girokonto mit Guthabenzins mehr als ein Tagesgeldkonto?
Das hängt davon ab, wie Sie Ihr Geld nutzen wollen. Ein Girokonto kann attraktiv sein, wenn zusätzlich Cashback oder weitere Bankleistungen dabei sind. Für reine Geldanlage bleibt Tagesgeld oft die einfachere Lösung.
Was ist bei Neukundenangeboten mit Zinsen am wichtigsten?
Nicht nur der Aktionszins zählt, sondern auch Laufzeit, Folgezins, Einlagensicherung und mögliche Zusatzbedingungen. Wer den höchsten Effekt erzielen will, sollte immer die Gesamtkonditionen vergleichen.
Ist Cashback bei einem Konto-Angebot wirklich ein echter Mehrwert?
Ja, aber nur, wenn Sie die Karte oder das Konto im Alltag auch regelmäßig nutzen. Sonst klingt Cashback zwar gut, bringt in der Praxis aber wenig zusätzlichen Nutzen.
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