Der Bitcoin ist aktuell so überverkauft wie seit dem Jahr 2020 nicht mehr. Als die Kryptowährung damals in dieser Situation war, folgte im Anschluss ein starker Kursanstieg. Kommt es jetzt wieder so?

Der Bitcoin erlebt aktuell einen perfekten Sturm und steht deshalb stark unter Druck (mehr dazu hier). Inzwischen ist die Kryptowährung in einer ähnlichen Situation wie im Jahr 2020 angekommen.

Doch was jetzt passieren könnte, dürfte viele Anleger sehr erstaunen.

Bitcoin: Passiert jetzt dasselbe wie 2020?

So hat Bitcoin mit einem RSI (Relative Strength Index) von 15 den niedrigsten Wert seit dem Corona-Crash erreicht. Doch während viele Anleger jetzt weitere Kursverluste fürchten, führte das Erreichen dieser Schwelle vor 6 Jahren stattdessen zu einem deutlichen Bounce beim Bitcoin-Kurs.

Dies ist nicht untypisch, denn infolge starker Ausverkäufe kommt es nicht selten zu einer Gegenreaktion der Bullen. Dies ist auch dieses Mal möglich, wie eine Auswertung des Analysten Scott Melker zeigt.

Seiner Ansicht nach befindet sich Bitcoin nach den massiven Kapitalabflüssen nah an einem Boden, was auch durch einige weitere Momentum-Indikatoren neben dem RSI signalisiert wird. Zudem beachtlich ist, dass die Kryptowährung trotz der negativen Nachrichten aus der Geopolitik die Marke von 60.000 US-Dollar nicht unterschritten hat, sondern im Gegenteil wieder anfängt zu steigen.

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Wie geht es mit Bitcoin weiter?

Wiederholt sich also die Geschichte von 2020, dann könnte es beim Bitcoin bald einen deutlichen Bounce nach oben geben. Darauf zu spekulieren, ist aber eher eine Sache für sehr chancenorientierte Anleger mit hoher Verlusttragfähigkeit.

Unter dem Strich bleibt die Kryptowährung vorerst im Krypto-Winter und droht angesichts der negativen Nachrichtenlage weiter zu fallen. Für die Mehrheit der Anleger bietet sich erst ein Einstieg an, wenn das Momentum nachhaltig dreht.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

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Häufig gestellte Fragen

Wohin fließt das Kapital, das Anleger gerade aus Bitcoin abziehen?

Investoren rotieren aktuell vor allem in KI-Aktien, die dank starker Quartalszahlen und anhaltender Wachstumsfantasie attraktiver wirken als die volatile Kryptowährung. Vergleichbare Rotationsphasen gab es laut Experten bereits früher – etwa 2015, als Kapital in Biotech-Aktien floss und den Bitcoin-Kurs belastete. Hinzu kommen geopolitische Spannungen wie der Iran-Krieg, die Anleger generell in risikoärmere Assets treiben.

Was ist der Unterschied zwischen Bitcoin und anderen Kryptowährungen?

Bitcoin war die erste Kryptowährung und wird oft von Enthusiasten als „digitales Gold“ bezeichnet. Es ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Kryptowährung.

Wer steckt hinter Bitcoin?

Bitcoin wurde im Jahre 2008 von einer anonymen Person oder Gruppe namens Satoshi Nakamoto erfunden. Bis heute weiß niemand genau, wer Satoshi Nakamoto wirklich ist.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.