Dieser Rohstoff ist das Rückgrat für den Ausbau von KI und Quantencomputing. Doch durch eine Versorgungslücke ist nun eine Krise ausgebrochen, die gerade für Anleger zur Chance werden kann.

Denkt man an Helium, dann kommt einem häufig der Stoff in den Ballons in den Sinn, doch das Gas kann noch viel mehr als das. Inzwischen ist der Rohstoff eine der Schlüsselkomponenten in der weltweiten Halbleiterproduktion, wodurch sich die Nachfrage in den vergangenen Jahren massiv ausgedehnt hat. 

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Kampf um den Super-Rohstoff

Dies war auch lange Zeit ohne Probleme möglich, doch angesichts des immer weiter eskalierenden Iran-Krieges, der inzwischen auch Anrainerstaaten trifft, hat sich das Bild deutlich gewandelt. Denn rund 33 Prozent des weltweiten Heliumbedarfs werden in Katar hergestellt, womit das Land der zweitgrößte Produzent nach den USA ist (rund 43 Prozent). Das liegt größtenteils daran, dass Helium als Nebenprodukt der Erdgasverarbeitung in Ras Laffan entsteht, dem weltgrößten LNG-Exporthafenkomplex. Das Besondere: Helium ist kein eigenständiges Produkt, sondern fällt bei der Erdgasverflüssigung an, was die gesamte Lieferkette an das Schicksal der Gasinfrastruktur knüpft.

Da die Raffinerieanlage nun Opfer von Angriffen geworden ist, wird ein Teil der Kapazität über Jahre nicht zur Verfügung stehen. Die physischen Schäden an der Heliuminfrastruktur in Ras Laffan wurden von Schadensgutachtern als so schwerwiegend eingestuft, dass die Wiederherstellung der betriebsfähigen Systeme Wochen bis Monate, die am stärksten betroffene Infrastruktur hingegen bis zu fünf Jahre dauern könnte. Laut einer offiziellen Pressemittelung werden 17 Prozent der Produktion langfristig ausfallen.

Diese Entwicklung gepaart mit einer erneuten Blockade der Straße von Hormuz lässt Marktbeobachter eine Knappheit auf dem Helium-Markt fürchten. Doch Anleger können auch davon profitieren.

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Lage wird immer schlimmer

Verstärkt wird diese Annahme noch durch die Reaktion von Peking. China ist einer der größten Importeure von Helium weltweit und hat bereits angesichts der drohenden Knappheit den Export des Rohstoffes aus dem eigenen Land verboten. 

Das soll einerseits die wenigen heimisch produzierten Bestände im Land halten, andererseits aber auch den Handel mit dem Gas verhindern. Denn China fungiert als Re-Export-Hub für russisches Helium nach Südostasien. Der Anteil des Landes am globalen Helium-Markt beläuft sich auf rund 11 Prozent der Versorgung – primär über diesen Re-Export-Kanal. 

Infolge der Exportbeschränkungen stiegen die Spotpreise für hochreines Helium in Nordostasien fast doppelt so hoch wie Ende 2025.

Helium wird also immer knapper und die Versorgungsprobleme wachsen, während die Nachfrage durch den weiterlaufenden KI-Boom ebenfalls in die Höhe schießt. In dieser angespannten Situation könnten einige Helium-Produzenten nun das ganz große Geschäft machen. 

So profitieren Sie

So profitieren Anleger jetzt

Für Anleger eröffnet sich dadurch eine außergewöhnliche Chance. Wie Sie diese jetzt nutzen können, verrät der exklusive Report „Kampf um den Super-Rohstoff”. Er stellt nicht nur eine Entwicklung vor, die an der Börse bislang übersehen wird, sondern auch 3 heiße Aktien, die davon massiv davon profitieren können.

Für Anleger winken bis zu 240 Prozent Kurspotenzial, denn ohne dieses vielleicht wichtigste Hilfsmittel für den Ausbau von Künstlicher Intelligenz und Quantencomputing geht in der Praxis nichts mehr.

Wenn Sie mitverdienen wollen, heißt es schnell sein. Die Situation spitzt sich mit jedem Tag weiter zu – und die Aktienkurse reagieren schon.

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Häufig gestellte Fragen

Warum ist Helium so wichtig für die KI- und Halbleiterindustrie?

Helium ist eine unverzichtbare Schlüsselkomponente in der weltweiten Halbleiterproduktion, da es bei der Chipfertigung als Kühl- und Schutzgas eingesetzt wird und in Quantencomputern zur Kühlung supraleitender Systeme benötigt wird. Anders als bei den meisten Rohstoffen gibt es für Helium in vielen dieser industriellen Anwendungen keinen praktikablen Ersatz, was die Abhängigkeit der gesamten KI-Lieferkette von einer stabilen Versorgung besonders hoch macht.

Wie gravierend sind die Schäden an der Heliuminfrastruktur in Katar?

Die durch den Iran-Krieg verursachten Angriffe auf die Raffinerieanlagen in Ras Laffan haben laut Schadensgutachtern erhebliche physische Schäden hinterlassen. Während einige Systeme innerhalb von Wochen bis Monaten wiederhergestellt werden könnten, wird die am stärksten betroffene Infrastruktur nach offiziellen Angaben bis zu fünf Jahre für die Reparatur benötigen. Dauerhaft fallen damit rund 17 Prozent der katarischen Heliumproduktion aus – ein erheblicher Anteil, da Katar rund 33 Prozent des weltweiten Bedarfs deckt.

Warum verschärft Chinas Exportverbot die globale Heliumknappheit zusätzlich?

China fungiert als wichtiger Re-Export-Hub für russisches Helium nach Südostasien und deckt über diesen Kanal rund 11 Prozent der weltweiten Heliumversorgung ab. Das chinesische Exportverbot soll die eigenen Bestände sichern, schneidet damit aber gleichzeitig einen bedeutenden Versorgungskanal für den asiatischen Markt ab. Die Folge: Die Spotpreise für hochreines Helium in Nordostasien haben sich seit Ende 2025 nahezu verdoppelt.