Bitcoin wird insbesondere von Maximalisten als der Ausweg aus dem Geldsystem gefeiert. Auch ein mexikanischer Milliardär, der selbst eine Bank gegründet hat, trifft klare Aussagen zu der Bedeutung von Kryptowährungen und Fiat-Geld.

Fiat-Währungen werden seit Jahren stark kritisiert, speziell da immer mehr Schulden auf dem System lasten und Inflation das Vermögen der Menschen auffrisst. In dieser Situation macht auch immer wieder der mexikanische Milliardär Ricardo Salinas Pliego, der drittreichste Mann des Landes, seinem Unmut Luft.

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Milliardär: Euro, Dollar und Co. sind Betrug

Denn Salinas, unter anderem Mitbegründer einer Bank, ist kein Fan vom aktuellen Geldsystem und glaubt, dass viele Menschen in diesem hinters Licht geführt werden. Er sagte: „Die Leute denken, sie hätten das Geld zur Bank gebracht und dort deponiert, und wahrscheinlich liege es in einem Tresor im hinteren Teil der Bank. So ist es nicht. Das Geld ist weg. Es wurde jemandem geliehen, um ein Haus zu kaufen.“

Salinas sagte angesichts dessen, dass viele Menschen in einer Art Matrix leben würden, ohne es wirklich zu merken: Als Sklaven würden Sie schuften, während andere mit ihrem Kapital spekulieren und sich die Bankguthaben durch Inflation entwerten.

„Aber ich möchte sagen, dass die meisten von uns das nicht mögen. Wir möchten frei sein und unsere eigenen Entscheidungen treffen. Und je früher uns Bitcoin ein Beispiel dafür gibt, desto besser“, so Salinas, der die Mutter aller Kryptowährungen als einzigen Ausweg aus dem aktuellen System sieht. In der Vergangenheit hatte der Milliardär Menschen sogar dazu aufgerufen, ihre Häuser für Bitcoin zu verkaufen, um das eigene Vermögen zu erhalten und frei zu sein.

Besonders die Dezentralität und der deflationäre Charakter, seien entscheidende Faktoren, warum laut Salinas der Bitcoin die einzige Rettung für die Freiheit der Menschen darstellt.

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Milliardär setzt sein Geld auf Bitcoin

Übrigens lässt Salinas seinen eigenen Aussagen auch Taten folgen. Ganz nach dem Motto „Put your money where your mouth is“ hält der Milliardär, 70 Prozent seines liquiden Vermögens in Bitcoin. Bereits bei Kursen von 200 US-Dollar hat der erfolgreiche Unternehmer in die Kryptowährung investiert und schon damals massives Potenzial gesehen.

Auch heute prognostiziert er weitere Kurssteigerungen für Bitcoin und erwartet früher oder später einen Anstieg auf eine Million US-Dollar.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

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Häufig gestellte Fragen

Warum kritisiert Ricardo Salinas Pliego den Euro, den US-Dollar und andere Fiat-Währungen?

Ricardo Salinas Pliego kritisiert das Geldsystem wegen der hohen Verschuldung, der Inflation und der Tatsache, dass Bankguthaben nicht vollständig als Bargeld in Tresoren liegen, sondern unter anderem für Kredite verwendet werden.

Warum hält der mexikanische Milliardär Bitcoin für die einzige Rettung?

Ricardo Salinas Pliego sieht in der Dezentralität und dem deflationären Charakter von Bitcoin entscheidende Gründe dafür, dass die Kryptowährung den Menschen mehr finanzielle Freiheit und eigene Entscheidungen ermöglichen könne.

Wie viel seines liquiden Vermögens hält Ricardo Salinas Pliego in Bitcoin?

Ricardo Salinas Pliego hält nach eigenen Angaben 70 Prozent seines liquiden Vermögens in Bitcoin. Er erwartet außerdem, dass der Kurs der Kryptowährung früher oder später auf eine Million US-Dollar steigen könnte.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.