Der Bitcoin steht aktuell massiv unter Druck und es kommt zu enormen Liquidierungen im Markt. Doch wie geht es jetzt weiter? Ist das der finale Ausverkauf oder geht es noch viel tiefer?
Während die Börsen von einem Allzeithoch zum nächsten laufen, stürzt der Krypto-Markt immer weiter ab. Der Bitcoin verlor am Mittwoch zeitweise bis auf 59.000 US-Dollar. Das führte zu massiven Liquidierungen.
Bitcoin-Blutbad am Mittwoch
Daten von CoinGlass zeigen, dass die Liquidationen von reinen Bitcoin-Positionen bei rund 336,47 Millionen US-Dollar lagen. Auf den gesamten Krypto-Markt gerechnet waren es mehr als 600 Millionen US-Dollar.
Auslöser war einerseits der Ausverkauf von KI-Aktien an der Börse. Diese zogen Margin-Calls nach sich und führten infolgedessen zum Verkauf spekulativer Positionen wie Bitcoin. Andererseits kommen aktuell immer mehr Berichte auf, die über Probleme bei Strategy und der Dividenden-Coverage des Unternehmens berichten. Sollte es keine Lösung geben, wäre die Holding, die rund vier Prozent aller verfügbaren BTC kontrolliert, gezwungen, Verkäufe vorzunehmen. In der jüngeren Vergangenheit hatte das den Bitcoin-Kurs bereits stark belastet.
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Stürzt der Krypto-Markt jetzt weiter ab?
Doch für Anleger stellt sich die Frage: Geht der Ausverkauf am Krypto-Markt jetzt weiter?
Kurzfristig sprechen zumindest zwei Faktoren gegen weiter fallende Kurse. Einerseits konnte das Chip-Unternehmen Micron am Mittwoch durch starke Zahlen überzeugen (mehr dazu hier) und dürfte damit den Abverkauf im KI-Sektor bremsen. Andererseits zeigen mehrere Marktanalysen, dass sich um 60.000 US-Dollar Kauf-Orders im dreistelligen Millionenbereich befinden. Diese dürften ebenfalls für eine kurzfristige Stabilisierung des Kurses sorgen.
Dennoch befinden sich der Bitcoin und der gesamte Krypto-Markt im Winter, wodurch weitere Kursverluste wahrscheinlich sind. Anleger, die nicht sehr langfristig unterwegs sind, sollten sich deshalb umorientieren, bis es hier wieder nach oben geht.
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Häufig gestellte Fragen
Wie geht es mit Bitcoin weiter?
Kurzfristig sprechen zumindest zwei Faktoren gegen weiter fallende Kurse. Einerseits konnte das Chip-Unternehmen Micron am Mittwoch durch starke Zahlen überzeugen (mehr dazu hier) und dürfte damit den Abverkauf im KI-Sektor bremsen. Andererseits zeigen mehrere Marktanalysen, dass sich um 60.000 US-Dollar Kauf-Orders im dreistelligen Millionenbereich befinden. Diese dürften ebenfalls für eine kurzfristige Stabilisierung des Kurses sorgen.
Warum ist Bitcoin zuletzt so stark gefallen?
Auslöser war einerseits der Ausverkauf von KI-Aktien an der Börse. Diese zogen Margin-Calls nach sich und führten infolgedessen zum Verkauf spekulativer Positionen wie Bitcoin. Andererseits kommen aktuell immer mehr Berichte auf, die über Probleme bei Strategy und der Dividenden-Coverage des Unternehmens berichten. Sollte es keine Lösung geben, wäre die Holding, die rund vier Prozent aller verfügbaren BTC kontrolliert, gezwungen, Verkäufe vorzunehmen. In der jüngeren Vergangenheit hatte das den Bitcoin-Kurs bereits stark belastet.
Wie stark fielen die Liquidierungen im Krypto-Sektor in dieser Woche aus?
Daten von CoinGlass zeigen, dass die Liquidationen von reinen Bitcoin-Positionen bei rund 336,47 Millionen US-Dollar lagen. Auf den gesamten Krypto-Markt gerechnet waren es mehr als 600 Millionen US-Dollar.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.