Der Kurs des Bitcoins pendelt weiter rund 50 Prozent unter seinen Allzeithochs und die Angst vieler Anleger ist groß, dass es bald noch tiefer gehen könnte. Eine neue Transaktion der US-Regierung schürt Verkaufssorgen. 

Keine Nachrichten mehr verpassen: Jetzt BÖRSE ONLINE bei Google bevorzugen

Schicken die USA Bitcoin noch tiefer?

So zeigen Daten der Analyseplattform Arkham, dass die US-Regierung beschlagnahmte Bitcoin und Ethereum im Gesamtwert von 297 Millionen US-Dollar auf ein Coinbase-Prime-Wallet übertragen hat.

Dies könnte dafür sprechen, dass die US-Regierung bald plant, die Kryptowährungen zu verkaufen. Andererseits bietet Coinbase neben den Möglichkeiten zum Handel auch die Verwahrung digitaler Assets an.

Ein Verkauf wäre allerdings in jedem Fall ein massiver Vertrauensbruch. Eigentlich hatte Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr eine Order unterzeichnet, die die Veräußerung der beschlagnahmten BTC‑Bestände, nicht aber die von Altcoins, verbietet.

Übrigens: Mehr zu den besten Anbietern für den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen erfahren Sie hier.

Wie geht es mit Bitcoin weiter?

Es bleibt also abzuwarten, was die US-Regierung mit den Krypto-Beständen macht. Gleichzeitig steht bei vielen Anlegern die Frage im Raum: Wann geht es mit dem Bitcoin endlich wieder nach oben? Hier sind die Meinungen stark gespalten.

Eine pessimistische Analyse des Ökonomen Peter Schiff können Sie in diesem Artikel lesen.

Deutlich positiver ist die Investmentbank Standard Chartered. Genaueres zu der Prognose der Experten lesen Sie hier.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Weiterführende Links

Häufig gestellte Fragen

Haben die USA Bitcoin-Bestände verkauft?

Daten der Analyseplattform Arkham zeigen, dass die US-Regierung beschlagnahmte Bitcoin und Ethereum im Gesamtwert von 297 Millionen US-Dollar auf ein Coinbase-Prime-Wallet übertragen hat. Einen Verkauf gab es aber noch nicht.

Was ist der Bitcoin?

Bitcoin ist das erste dezentrale, digitale Geldgesetz der Welt. Frei von Staaten, Notenbanken und Zensur. Das geniale Prinzip dahinter: Die Blockchain-Technologie sorgt dafür, dass jede Transaktion fälschungssicher und transparent dokumentiert wird, ohne dass es dafür eine Bank als Mittelsmann braucht. Da die Gesamtmenge unwiderruflich auf 21 Millionen Coins limitiert ist, ist Bitcoin im Gegensatz zu Euro oder Dollar inflationsgeschützt.

Wer hat den Bitcoin erschaffen?

Im Jahr 2008 veröffentlichte eine Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto das legendäre Bitcoin-Whitepaper. Bis heute ist die wahre Identität hinter dem Namen das größte und faszinierendste Geheimnis der Finanzwelt. Kurz nach dem Start des Netzwerks zog sich Nakamoto komplett zurück und übergab den Code der Open-Source-Community.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.