Es erscheint wie völliger Wahnsinn, doch eine unglaubliche These aus einem Interview eines Zentralbankers macht die Runde: Werden wir wegen des Bitcoin am Ende alle sterben?

“Wenn Bitcoin die ultimative Form einer Währung wird, die von der menschlichen Zivilisation benutzt wird, kann ich genau sagen, was als schlimmstes Szenario passieren wird: Wir werden alle sterben. Das ist kein Witz.” Diese Aussage macht seit Jahren in den sozialen Netzwerken die Runde. 

Ursprünglich stammt sie aus einem Interview mit Qu Qiang damaliger Professor an der China University of International Business and Economics und Berater der chinesischen Zentralbank.

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Werden wir wegen Bitcoin ALLE STERBEN?!

Diese These stützt sich darauf, dass Bitcoin als eine Art der deflationären Währung für einen Zusammenbruch des uns bekannten Wirtschaftssystems sorgen könnte. Qu Qiang führte dazu weiter aus: “Die Währung [Bitcoin] wird ihre Menge nicht mit dem Wachstum der ökonomischen Entwicklung erhöhen. Das bedeutet, dass unsere Gesellschaft in eine deflationäre Todesspirale rutscht”

Allerdings stützen längst nicht alle ökonomischen Untersuchungen die Meinung, dass Bitcoin als eine Art deflationäre Währung schlecht für das Wirtschaftssystem ist, geschweige denn gleich allen Menschen den Tod bringt.

Das ist an der Bitcoin-These wirklich dran

Ein guter Vergleich findet sich in den Zeiten des klassischen Goldstandards, die eine Studie von Open Economies Review analysiert hat. Diese zeigt, dass zwischen 1880 und 1913 die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland massiven Wohlstandszuwachs, und eine Steigerung der Wirtschaftsleistung bei gleichzeitig moderaten Preisrückgängen erfuhren. 

Dementsprechend muss niemand wegen des Bitcoins sterben, wie es von Qu Qiang sehr bedrohlich proklamiert worden ist und was mehr die allgemeine Haltung Chinas gegenüber dem Thema Kryptowährungen unterstreicht.

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Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

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Häufig gestellte Fragen

Warum könnte Bitcoin laut Qu Qiang eine Gefahr für das Wirtschaftssystem darstellen?

Bitcoin könnte als deflationäre Währung die bekannte Wirtschaftsordnung destabilisieren, weil sich seine Geldmenge nicht mit dem Wachstum der wirtschaftlichen Entwicklung erhöht. Dadurch könnte eine deflationäre Todesspirale entstehen.

Wer äußerte die These, dass die Menschheit wegen Bitcoin sterben könnte?

Die These stammt von Qu Qiang, einem damaligen Professor an der China University of International Business and Economics und Berater der chinesischen Zentralbank.

Warum muss wegen Bitcoin nicht zwangsläufig die gesamte Menschheit sterben?

Nicht alle ökonomischen Untersuchungen bewerten eine deflationäre Währung als grundsätzlich schädlich. Eine Studie zum klassischen Goldstandard zeigt, dass die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland zwischen 1880 und 1913 trotz moderater Preisrückgänge deutlichen Wohlstandszuwachs und eine steigende Wirtschaftsleistung verzeichneten.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.