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Adidas-Aktie, BASF und Co.: Der große Dax-Check

Adidas-Aktie, BASF und Co.: Der große Dax-Check

WKN: A1EWWW ISIN: DE000A1EWWW0 adidas AG

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20.11.2017 - 18:43
15.11.2017 12:30:00

Rekordjagd ohne Ende: Eine starke Weltkonjunktur, wachsende Unternehmensgewinne und das notorische Zinstief bieten ein optimales Umfeld für die Anlageklasse Aktien. Obwohl der DAX von einem Hoch zum nächsten eilt, ist es nicht zu spät für den Einstieg. Wir nehmen den Leitindex unter die Lupe und stellen fünf Topwerte sowie einen DAX-ETF vor Von Wolfgang Hagl und Christian Ingerl



Das Börsenjahr 2017 befindet sich auf der Zielgeraden. Bereits in acht Wochen kann Bilanz gezogen werden. Wie es aussieht, setzt sich beim DAX eine imposante Serie fort. Aktuell notiert der Deutsche Aktienindex 15 Prozent über dem 2016er-Schlussstand. Bleibt es dabei, würde er das sechste Jahr in Folge mit positiven Vorzeichen abschließen.





Ob Ölpreisabsturz, die Zweifel am Wachstum in China, der Brexit oder der rüpelhafte Politikstil von US-Präsident Donald Trump: Kein noch so hoher Stolperstein konnte die Rally beim DAX nachhaltig bremsen. Vielmehr eilen die 30 Large Caps von einem Rekord zum nächsten. Keine zwei Jahre ist es her, dass der Index zum ersten Mal über die Schallmauer von 10 000 Punkten kletterte. Mittlerweile notiert er gut 30 Prozent höher mit mehr als 13 000 Zählern.


Eine seltene Konstellation



Der DAX steuert mit einer hohen Drehzahl auf ein bedeutendes Ereignis zu. Am 1. Juli 2018 jährt sich die Einführung des Deutschen Aktienindex das 30. Mal. Es spricht vieles dafür, dass sich das positive Börsenklima bis zum runden Geburtstag hält. Vor allem das starke makroökonomische Umfeld lässt Anleger beherzt aufs Gaspedal treten. Laut Carsten Klude, Chefökonom und Anlagestratege bei M.M. Warburg, wiesen alle wichtigen Volkswirtschaften aus den Industrie- und den Schwellenländern im zweiten Quartal eine positive Wachstumsrate auf - das erste Mal seit dem vierten Quartal 2005. "Seit 1980, also über einen Zeitraum von 150 Quartalen, war dies überhaupt nur viermal der Fall", betont der Experte. Seiner Ansicht nach deuten die meisten Frühindikatoren darauf hin, dass sich an dieser positiven Konstellation in der nächsten Zeit wenig ändern wird.

Trotz allem traut die Europäische Zentralbank (EZB) dem Aufschwung nicht. Jedenfalls strafft sie die geldpolitischen Zügel nur zaghaft. Ab Januar wird die EZB ihre Anleihekäufe zwar auf 30 Milliarden Euro monatlich reduzieren. Doch soll das Programm bis September 2018 und, falls nötig, darüber hinaus weiterlaufen. Laut EZB-Präsident Mario Draghi ist sowohl mit Blick auf die Konjunktur als auch in puncto Inflation weiterhin "ein umfangreicher geldpolitischer Impuls nötig". Tatsächlich lag die Teuerung in der Eurozone mit 1,5 Prozent im September deutlich unter dem von der Zentralbank angestrebten Niveau von knapp zwei Prozent.

Auf Seite 2: Tiefe Zinsen, attraktive Dividenden



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Bildquelle: Julian Mezger für Finanzen Verlag, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE, BÖRSE ONLINE

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