Schlaue Zins-Füchse spüren hohe Zinsen auf, auch wenn Tages- oder Festgeld nicht eben üppige Beute versprechen. Welche deutsche Offerte jetzt attraktive Prozente bringt, wie sie sich von Tages- oder Festgeld unterscheidet - und für wen sie sich besonders lohnt.

Denn aktuell bietet die Bank HSBC ein besonders lukratives Angebot: Eine neue Aktienanleihe auf die Deutsche Bank-Aktie bringt nominell 9,00 Prozent Zinsen pro Jahr, und das für die nächsten 24 Monate. Doch wie funktioniert das Produkt und wie groß ist das Risiko?

Bis zu 9,00 Prozent pro Jahr mit Deutsche Bank

Die Aktienanleihe auf Deutsche Bank mit WKN HM2CZL bietet Anlegern bis zum Bewertungstag, dem 10. Februar 2028, nominell 9,00 Prozent Zinsen. Clevere Zins-Füchse kassieren damit die Zinsen garantiert. Diese würden nur im äußerst unwahrscheinlichen Fall nicht gezahlt, sollte der Emittent insolvent gehen. Anleger müssen dabei zwei mögliche Szenarien beachten.

Steht die Deutsche Bank-Aktie am Bewertungstag auf oder über dem Basispreis von 28,10 Euro, so erhalten Anleger neben den bis dahin angelaufenen Stückzinsen auch ihr investiertes Kapital vollständig zurück. Liegt die Deutsche Bank-Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis, so gilt Folgendes, wie die HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." In diesem Fall gibt es aber auch die Zinsen.

Hier geht es direkt zum neuen Produkt der HSBC

Hohe Zinsen, aber kein Tagesgeld oder Festgeld

Die Deutsche Bank selbst hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun, die Zinsen werden auch nicht vom größten deutschen Bankhaus gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert Deutsche Bank bezieht.

Die DAX-Aktie ist dabei in den vergangenen Monaten gut gelaufen, das Institut veröffentlichte jüngst starke Zahlen, der Vorsteuergewinn kletterte auf einen Rekord von 9,7 Milliarden Euro. Die Aktie stieg zuletzt. Nach den starken Zahlen wäre es jedoch gut möglich, dass die Aufwärtsbewegung an Schwung verliert.

Die Aktienanleihe bietet den Vorteil, dass Anleger auf eine Seitwärtsphase oder auch eine gemäßigte Konsolidierung der Bank-Aktie setzen können. Nach oben hin sind die Gewinne in Höhe der Zinsen von bis zu 9,00 Prozent gedeckelt. Nach unten bilden die Zinsen zugleich einen Puffer, der mögliche Verluste bis zu einer gewissen Höhe abfedert. Allerdings müssen Anleger, wenn sie auf die Aktienanleihe setzen, auf die Dividende verzichten. Bei diesen Zinsen kann man das aber durchaus verschmerzen.

Diese Aktienanleihe eignet sich somit für Anleger, die eher von einem Seitwärtstrend der Deutsche Bank-Aktie ausgehen. Und für diejenigen, die sehr hohe Zinsen kassieren wollen und dafür etwas mehr Risiko als beim Tagesgeld und Festgeld einzugehen bereit sind.

Wer es sehr sicher haben will, der findet im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich oder im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich stets die besten Zinsangebote.

Und noch eine wichtige Info für Anleger

Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.