Der Antrag basiere auf einer klinischen Studie mit Patienten, die an einem Makulaödem nach einem Venenastverschluss in der Netzhaut (BRVO) leiden. Eylea ist in Japan bereits zur Behandlung weiterer Augenkrankheiten zugelassen. Bayer setzte mit der Arznei, die die Bildung von Blutgefäßen hemmt, 2013 weltweit 333 Millionen Euro um.

Eylea zählt zu den fünf wichtigsten neuen Arzneien des Konzerns. Konzernchef Marijn Dekkers traut dem Mittel in der Spitze weltweite Jahresumsätze von mindestens 1,5 Milliarden Euro zu. Das aktuell größte Konkurrenzpräparat ist das Medikament Lucentis von Novartis. Der Schweizer Pharmakonzern kam damit im vergangenen Jahr auf 2,38 Milliarden Dollar Umsatz.

Reuters