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Unterbewertet: Deutschlands günstigste Aktien - Welche Sie jetzt kaufen sollten

Unterbewertet: Deutschlands günstigste Aktien - Welche Sie jetzt kaufen sollten

WKN: 514000 ISIN: DE0005140008 Deutsche Bank AG

15,45 EUR
-0,30 EUR -1,89 %
24.03.2017 - 18:59
25.03.2017 07:10:00

Die Redaktion von BÖRSE ONLINE hat die hauseigene Datenbank mit mehr als 500 Aktien durchforstet und 80 Papiere mit einem einstelligen Kurs-Gewinn-Verhältnis ausfindig gemacht. Aus diesem engeren Kreis stellen wir Ihnen acht Schnäppchen vor, mit denen Sie auch in einem unsicheren Umfeld entspannt bleiben können. Unsere Aktienempfehlungen. Von Christian Scheid

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel erschien am 20.10.2016 in Heftausgabe 42/2016

Geht es nach George Soros, hat der US-Aktienmarkt seine besten Zeiten hinter sich. Die Investorenlegende hat Ende Juni die Zahl seiner Verkaufsoptionen auf den S&P 500 verdoppelt und wettet inzwischen mit fast einer Milliarde Dollar gegen den Markt. Nicht nur Soros, auch viele andere Börsengurus wie Marc Faber, Stanley Druckenmiller, Carl Icahn, Jeff Gundlach und Bill Gross haben sich in den zurückliegenden Monaten teilweise extrem negativ zu den Aktienmärkten geäußert.



An Faktoren, welche die Kurse negativ beeinflussen könnten, mangelt es derzeit wahrlich nicht. Die Entscheidung der Briten für ein Ausscheiden aus der Europäische Union, Wachstumssorgen in den USA und China, Donald Trump als Kandidat für das US-Präsidentenamt und weltweite Negativzinsen sind nur einige der Themen, die Börsianer beschäftigen. Angesichts dessen sei die Bewertung der Märkte schon recht ambitioniert, so der Tenor der Experten.


Kurse trotzen den Warnungen



Beim Blick auf die Kurstafeln ist aber klar zu erkennen, dass sich die Märkte nicht so recht an die Warnungen halten wollen. Der S&P 500 notiert nur wenige Prozent unter seiner Rekordmarke. Auch hierzulande steht der DAX auf Tuchfühlung mit dem Jahreshoch. Gut möglich, dass Soros und Co - wie auch viele andere Anleger - die Auswirkungen des Mangels an Alternativen zu Aktien unterschätzen. Auf der Jagd nach Rendite kommen Profis und Privatanleger langfristig an Dividendenpapieren nicht vorbei. Gleichwohl dürfte die Diskussion um eine angemessene Bewertung der Aktienmärkte wohl andauern.

Ein wenig ruhiger können es Anleger angehen lassen, die vergleichsweise niedrig bewertete Aktien im Depot haben. Dadurch wird das Rückschlagrisiko minimiert.

Die wichtigste und gebräuchlichste Kennziffer, die in der fundamentalen Aktienanalyse herangezogen wird, ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). BÖRSE ONLINE hat die eigene Datenbank gezielt nach dieser Kennzahl durchforstet und dabei erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert. Denn trotz des seit 2009 währenden Aufschwungs an den Aktienmärkten haben 80 Einzeltitel noch immer ein einstelliges KGV, was unter Börsianern als moderat gilt. Unter diesen 80 Titeln haben wir die acht aussichtsreichsten ausfindig gemacht und stellen sie Ihnen ausführlich vor.

Das KGV ist wohl nicht zuletzt deshalb bei Profis und Privatanlegern gleichermaßen beliebt, weil es einfach zu berechnen ist. Die Kennziffer gibt an, wie oft der - in der Regel für das Folgejahr - prognostizierte Gewinn im aktuellen Aktienkurs enthalten ist. Oder anders ausgedrückt: Der KGV-Wert sagt aus, wie viele Jahre ein Unternehmen diesen Profit erwirtschaften muss, um den aktuellen Börsenwert zu rechtfertigen. Grundsätzlich gilt: Je niedriger das KGV, desto günstiger ist eine Aktie bewertet. Die Kennzahl basiert also auf der Grundannahme, dass zwischen dem Gewinn und dem Aktienkurs eines Unternehmens ein Zusammenhang besteht. Und dieser ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen: Dass steigende Gewinne langfristig in der Regel zu steigenden Aktienkursen führen, ist ein elementarer Bestandteil des Börsengeschehens.

Auf Seite 2: Die Schwächen des KGV



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