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Volkswagen-Aktie: VW verliert in Europa weiter an Boden

Volkswagen-Aktie: VW verliert in Europa weiter an Boden

WKN: 710000 ISIN: DE0007100000 Daimler AG

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08.12.2016 - 11:38
16.02.2016 11:41:00

Die Talfahrt von Volkswagen in Europa setzt sich fort. Während die Pkw-Nachfrage in der EU zu Jahresanfang den 29. Monat in Folge anstieg, schrumpfte der Absatz der Marke VW um vier Prozent.

Der Marktanteil des vom Abgasskandal erschütterten europäischen Marktführers sank im Januar binnen Jahresfrist um 1,3 Prozentpunkte auf 24,2 Prozent, wie aus den Dienstag veröffentlichten Daten des Herstellerverbandes ACEA hervorging. Bereits im vergangene Jahr war der Marktanteil von Volkswagen in der EU leicht gesunken.

Insgesamt konnte der Wolfsburger Mehrmarkenkonzern zu Jahresbeginn etwas mehr Autos ausliefern als vor einem Jahr (plus 0,8 Prozent). Das lag vor allem daran, dass die Ingolstädter Oberklassetochter Audi ihren Absatz um fast 14 Prozent steigerte. Die tschechische VW-Tochter Skoda legte um fünf Prozent zu. Dagegen büßte die spanische Schwestermarke Seat neun Prozent ein. Auch Porsche verkaufte weniger von seinen Sport- und Geländewagen.

Von der Schwäche des europäischen Marktführers profitierten Ford, Fiat und die GM -Tochter Opel, die ihren Absatz prozentual je zweistellig steigern konnten. Die beiden französischen Konkurrenten Peugeot und Renault legten weniger stark zu. Daimler setzte seine Aufholjagd fort und lieferte im Januar fast neun Prozent mehr Fahrzeuge aus. BMW kam auf ein Plus von vier Prozent.

Der EU-Markt wuchs im Januar um gut sechs Prozent auf 1,06 Millionen Autos. Besonders hoch fiel das Wachstum in den ehemaligen Krisenländern Spanien, Irland, Italien und Portugal aus, wo die Zulassungen je um mehr als zehn Prozent empor schnellten. In den drei größten Absatzmärkten Deutschland, Großbritannien und Frankreich wuchs der Pkw-Absatz nur um drei bis vier Prozent. "Angetrieben wird der Markt von den niedrigen Spritkosten, hohen Rabatten und niedrigen Zinsen", sagte Peter Fuß von der Unternehmensberatung EY. Trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten und der eingetrübten weltweiten Konjunktur bleibt er für das laufende Jahr optimistisch. Nach einem Plus von neun Prozent im abgelaufenen Jahr rechnet Fuß für 2016 mit einem Zuwachs von drei bis vier Prozent.

Während der Automarkt in der EU in den kommenden Monaten langsamer wachsen dürfte, entwickelt sich China wieder zum Wachstumsmotor der Branche. Auf dem weltweitgrößten Pkw-Markt kletterten die Autoverkäufe im Januar Schätzungen zufolge um zwölf Prozent. In den USA sank der Autoabsatz dagegen leicht.

Reuters

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Bildquelle: David Gray/Reuters

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