JULIUS BÄR-EMPFEHLUNGEN

Warum Anleger jetzt auf deutsche Aktien setzen sollten - Vier Top-Papiere

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WKN: 716460 ISIN: DE0007164600 SAP SE

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20.10.2017 - 16:09
10.10.2017 04:20:00

Bei den bevorstehenden Bundestagswahlen rechnet die Schweizer Privatbank Julius Bär nicht mit großen Überraschungen. Bei politischer Stabilität spreche das neben europäischen auch für deutsche Aktien. Vier Titeln aus dem DAX und TecDAX haben es den Analysten dabei besonders angetan. Von Jürgen Büttner



Am 24. September stehen bekanntlich die deutschen Bundestagswahlen auf dem Terminkalender. Der Wahlkampf war zwar auch in Deutschland lang, aber wenn man das Geschehen mit den im Vorjahr abgehaltenen Präsidentschaftswahlen in den USA vergleicht, dann zeigen sich erhebliche Unterschiede. Während der politische Schlagabtausch der Kontrahenten in Übersee laut und schrill ablief, war er hierzulande eher leise und eintönig. Letztlich fehlte somit in beiden Fällen irgendwie das richtige Mittelmaß.



Unabhängig vom Auftreten der Parteien und Spitzenkandidaten kommt dem Urnengang in Deutschland natürlich nicht eine ganz so große globale Bedeutung wie jener in der Weltmacht USA bei. Von Gewicht ist die Wahl in Deutschland aber allemal, auch wenn sie weltweit nicht so intensiv verfolgt wird wie die Schlacht zwischen Donald Trump und Hillary Clinton. Von Belang ist die Abstimmung insbesondere für Europa, schließlich ist Deutschland auf dem alten Kontinent nicht nur das politische sondern auch das wirtschaftliche Zugpferd.


Beachtung finden die Bundestagswahlen vor diesem Hintergrund selbstverständlich auch in der Schweiz, obwohl das Nachbarland kein EU-Mitglied ist. Die Analysten bei Julius Bär haben sich jedenfalls in einer Studie mit dem Thema beschäftigt und sie kommen darin zu der auch sonst weit verbreiteten Prognose, wonach sich nach dem Wahlentscheid wirtschaftspolitisch vermutlich nicht viel ändern dürfte.

Das klingt nach Stabilität und in ansonsten politisch eher turbulenten Zeiten kommt diese Perspektive auch bei der Schweizer Privatbank gut an. Unter der Annahme einer Wiederwahl von Bundeskanzlerin Angela Merkel bestätigen sie ihre bestehende Übergewichtung-Empfehlung für europäische Aktien. Die Börsen dürften politische Kontinuität grundsätzlich positiv aufnehmen, auch wenn bei einer solchen Konstellation keine nachhaltig positiven Impulse zu erwarten seien, weil dafür im Vorfeld die Unsicherheiten zu gering gewesen seien, um die Kursentwicklung zu belasten.

Unverändert hat Julius Bär auch für die vier am meisten bevorzugten Kaufempfehlungen bei deutschen Einzelaktien gelassen. Auf den nachfolgenden Seiten nennen wir die Namen dieser Unternehmen sowie einige weitere Details dazu, warum die Schweizer diese Gesellschaften für aussichtsreich erachten.

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