Diese belegten eine nicht ordnungsgemäße Geschäftsorganisation und zudem Schwachstellen in der Geldwäscheprävention. Bis die Probleme behoben sind muss das Unternehmen härtere Eigenmittelvorgaben erfüllen. Zudem ordneten die Aufseher an, dass die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation sichergestellt werden müsse. Wie die Leasing-Firma Grenke mitteilte, muss die Grenke AG nun eine Kapitalquote von 10,5 Prozent erfüllen statt wie zuvor von 9,0 Prozent - ein Aufschlag von 1,5 Prozentpunkten. Bei der Tochter Grenke Bank AG wurde die Quote um drei Prozentpunkte auf 11,5 Prozent nach oben gesetzt. Das Unternehmen erklärte, es habe inzwischen ein umfangreiches Projekt zur Weiterentwicklung der Organisation angeschoben. Ein Gutteil der Mängel sei bereits abgearbeitet worden.

Der Kapitalzuschlag soll wieder aufgehoben werden, sobald die Aufsicht der Auffassung ist, dass die Schwachstellen beseitigt sind. Grenke zufolge werden die Wachstumspläne des Unternehmens für 2022 durch die zusätzlichen Kapitalzuschläge nicht beeinträchtigt. Die Bafin hatte zwischen Herbst 2020 und Frühjahr 2021 eine Sonderprüfung vorgenommen.

rtr