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ETF DER WOCHE

Reich ohne Kosten: Die besten ETF-Sparpläne

Beim richtigen Finanzinstitut und den richtigen ETFs sparen Anleger zum Null-Tarif. Von Uli Kühn

Welche attraktiven Renditen Fondssparpläne bringen, zeigen Berechnungen des BVI Bundesverband Investment und Asset Management. Wer in den vergangenen 20 Jahren jeden Monat 100 Euro in einen traditionellen, aktiv geführten Fonds mit deutschen Aktien investierte, realisierte eine jährliche Rendite von 5,5 Prozent pro Jahr. Wer 30 Jahre durchhielt, kam sogar auf eine jährliche Durchschnittsrendite von 6,6 Prozent. Stichtag für diese Berechnungen war der 30.9.2015.

Noch höhere Erträge können Anleger herausholen, wenn sie nicht in die teuren, traditionellen Aktienfonds investieren, sondern für ihren Sparplan zu preiswerten Indexfonds (ETF) greifen. Grund: Traditionelle Fonds kassieren bei den Anlegern gerne pro Jahr 1,5 bis zwei Prozent der Anlagesumme als Gebühren. Bei den günstigsten ETFs zahlen Anleger dagegen inzwischen fast keine Verwaltungsgebühren mehr.

So kosten etwa der sehr liquide db X-trackers-Dax-ETF (ISIN: LU0274211480) und der db x-trackers EURO STOXX 50 ETF (ISIN: LU0380865021) pro Jahr nur lediglich neun Basispunkte, also nur noch 0,09 Prozent. Den iShares Core S&P 500 ETF (ISIN: IE00B5BMR087) gibt es noch billiger, nämlich mit sensationell niedrigen Gesamtkosten von nur noch 0,07 Prozent pro Jahr. Dabei enthält der ETF alle 500 Aktien, die im US-Aktienindex S&P 500 vertreten sind.

ETF-Sparpläne zum Nulltarif



Auf den ersten Blick erscheint vielleicht ein Kostenvorteil von 1,5 Prozent pro Jahr nicht allzu bedeutsam. Doch bei langen Anlagezeiträumen werden aus den kleinen Prozentzahlen schnell große Summen. Auch wer - realistisch- nicht mehr von zweistelligen Wertsteigerungen am Aktienmarkt ausgeht, sollte besser auf die Kosten achten. Zur Verdeutlichung: Schafft etwa ein Fondsmanager mit seinen Aktieninvestments sechs Prozent Wertsteigerung vor Kosten pro Jahr, bleiben dem Anleger selbst bei einer bescheidenen Kostenquote von 1,5 Prozent nur 4,5 Prozent Rendite. Ein Viertel der Wertsteigerung wird in diesem Beispiel also von den Kosten aufgefressen.

Auch Kaufgebühren bzw. Ausgabeaufschläge, bei traditionellen Fonds noch immer üblich, gibt es bei ETFs nicht. Dafür fallen allerdings bei Kauf und Verkauf Handelsgebühren an, die in etwa auf dem Niveau einer Aktienorder liegen. Zudem ist ein Wertpapierdepot notwendig, das möglicherweise ebenfalls mit Kosten belastet ist. Doch selbst diese Kostenpositionen können sich findige Anleger sparen, wenn sie ihren ETF-Sparplan bei dem richtigen Online-Broker laufen lassen.

Einen ETF-Sparplan schließen Anleger direkt bei einer Bank oder einem Online-Broker ab. Dabei können sie einen oder mehrere ETFs für ihren Sparplan auswählen. Bei diesen Sparplan zahlen Anleger dann über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig einen festen Betrag ein und erhalten dafür entsprechend viele Fondsanteile. Einzahlungen erfolgen in der Regel jeden Monat. Andere Intervalle sind jedoch auch möglich. Eingezahlt werden Beträge von 50 oder mehr Euro pro Monat. Diese bucht der Broker automatisch vom Depotkonto ab.

Auf Seite 2: Das Erfolgsgeheimnis der ETF-Sparpläne



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Bildquelle: 123RF

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