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ROHSTOFFE

Megatrend Wasser: Die besten Fonds, ETFs und Zertifikate

WKN: 514000 ISIN: DE0005140008 Deutsche Bank AG
13,17 EUR
0,07 EUR 0,50 %
25.07.2016 - 17:38
29.12.2015 07:23:00

Klimawandel und Umweltverschmutzung bedrohen den kostbaren Rohstoff. Viele Unternehmen verdienen Geld damit, ihn zu schützen und effizient zu nutzen. Anleger können auf der Welle mitschwimmen.Von Alexander Szczesny

Es kommt mit der harmlosen Bezeichnung "das Christkind" daher: Das Klimaphänomen "El Niño" beeinflusst alle paar Jahre durch Veränderungen der Strömungen im Pazifik nahe des Äquators das Wetter in weiten Teilen der Erde, mit einem Höhepunkt um Weihnachten. In diesem Jahr droht das Phänomen besonders stark auszufallen. Dabei sorgt es zum einen in Ecuador, an der US-Westküste und am Horn von Afrika für besonders starke Regenfälle, andernorts droht dagegen extreme Dürre, so etwa im Amazonasgebiet oder in Australien. Und mit dem Klimawandel ist auch hier mit einer Verschärfung der Extremwetterlagen zu rechnen. Umso zwingender bleiben deshalb Schutz, effiziente Nutzung und gutes Management der Trinkwasserreserven weltweit.

Da das Megathema Wasser letztlich hohe Investitionen erfordert, finden Privatanleger hier sinnvolle Anlagemöglichkeiten in großer Bandbreite. So zählen zu den Aktientiteln im Bereich Wasser beispielsweise Versorger, Technologiewerte aber auch Infrastruktur-Unternehmen.

Um hier auch innerhalb des Themas eine ausreichende Streuung zu erreichen, bieten sich spezialisierte Wasserfonds oder -zertifikate an. Wichtig ist dabei aber ein genauer Blick auf deren Zusammensetzung, da sich die einzelnen Produkte zum Teil deutlich unterscheiden. Schon ein Klassiker ist der bereits im Jahr 2000 aufgelegte Fonds Pictet Water, der aktuell rund 40 Prozent seines Vermögens in Versorgern angelegt hat. Schwergewichte sind etwa die französischen Unternehmen Veolia Environnement und Suez Environnement, aber auch US-Titel wie American Water Works oder die britische United Utilities. Noch höher ist der Anteil der Technologieunternehmen, zu denen Xylem und Danaher aus den USA gehören. Bei der auf Nachhaltigkeitsinvestments spezialisierten schweizerischen RobecoSAM ist der Anteil der Versorger mit aktuell unter 30 Prozent deutlich niedriger als bei Pictet. Allerdings ist dies keine grundsätzliche Ausrichtung des Fonds. "Wir investieren nach Bottom-up-Ansatz. Das heißt, wir sind zunächst auf der Suche nach interessanten Technologien und Unternehmen. Die Aufteilung auf Teilbereiche wie Versorger, Analytik und Baumaterialien ist dann Ergebnis des gesamten Prozesses", erklärt Dieter Küffer, Portfoliomanager des SAM Sustainable Water Fund. "Derzeit sind wir etwa bei Analysegeräten und Aufbereitungstechnologien wegen der Wachstumsmöglichkeiten übergewichtet", so Küffer weiter. Einen wichtigen Trend, vor allem für städtische Regionen, sieht er in der Meerwasserentsalzung, bei der die Kosten deutlich gesunken seien. Wachstumschancen bestehen hier aus seiner Sicht insbesondere im Nahen Osten, Nordafrika, aber auch in China oder Kalifornien.



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