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Commerzbank-Aktie: Geldhaus schließt Abhebegebühren aus

Commerzbank-Aktie: Geldhaus schließt Abhebegebühren aus

WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001 Commerzbank

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15.12.2017 - 18:52
19.04.2017 13:14:00

Die Commerzbank schließt Abhebegebühren für eigene Kunden aus. "Das werden wir nicht machen", sagte Privatkundenvorstand Michael Mandel am Mittwoch bei einem Pressegespräch in Frankfurt. "Dafür sind sie ja unsere Kunden." Die Bank müsse ihren Kunden eine Möglichkeit zur Verfügung stellen, wie sie an ihr Geld kommen. "Ansonsten machen die Konten bei uns auch keinen Sinn."



Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben für Schlagzeilen gesorgt, nachdem bekannt wurde, dass viele von ihnen Gebühren für den Gang zum Geldautomaten verlangen. Die Commerzbank will bis 2020 zwei Millionen neue Privatkunden gewinnen, die Kreditvergabe erhöhen und mehr Wertpapiereinlagen anlocken. Aktuell liege das Wachstum etwas höher als geplant, sagte Mandel. "Insofern sind wir gut ins neue Jahr gekommen."



Die ehrgeizigen Wachstumsziele will Mandel unter anderem durch den Ausbau des Geschäfts mit Ratenkrediten erreichen. Dieses will die Commerzbank künftig auf eigene Rechnung betreiben und das Neugeschäft in dem Bereich bis 2020 auf sechs Milliarden von 2,3 Milliarden 2016 fast verdreifachen. Ratenkredite von 1500 bis 80.000 Euro für Autos, Möbel, Urlaubsreisen oder Renovierungen bietet die Bank weiterhin über ihre 1000 Filialen und bald auch online an.

rtr

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Bildquelle: Ralph Orlowski/Reuters

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