Am Donnerstagmorgen zeigt sich die Lage an der Börse bedrohlich. Die Aktien von KI-Gewinnern aus Asien sind stark unter Druck geraten. Das steckt hinter dem Kursrutsch und darum könnte es auch Nvidia & Co. treffen
SK Hynix und einige andere KI-Profiteure sind am Donnerstagmorgen im asiatischen Handel heftig abgestürzt und haben teilweise zehn Prozent oder mehr an Wert verloren. Hinter dieser Abverkaufswelle steckt neue Panik im KI- und Halbleitersektor.
Börsen in Asien tiefrot
Denn bei Investoren geht nach den gestern aus den USA gemeldeten Inflationsdaten die Angst vor einer weiteren Zinserhöhung der Fed um. Diese könnte vor allem den KI-Ausbau weiter belasten.
Denn inzwischen hängen nicht nur Staaten extrem stark von den Leitzinsen ab, sondern auch die Hyperscaler. Deren extreme, schuldenfinanzierte KI-Ausbau-Vision verschlingt unglaubliche Summen und der Hunger ist noch lange nicht gestillt.
Steigen allerdings die Zinsen könnte es schwierig werden genug Kapital aufzutreiben, was wiederum auf die Erträge aller Beteiligten im KI-Ökosystem abstrahlt.
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Wie geht es jetzt weiter?
Entsprechend ist die Lage an der Börse angespannt und am Donnerstag könnte es durch den Halbleiter-Sektor hinweg zu Verlusten kommen. Anleger sollten aber nicht in Panik verfallen. Die Chancen auf eine Zinspause der Fed in zwei Wochen stehen noch bei 60/40 laut Pollymarket.
Zudem dürften steigende Zinsen zwar ein Belastungsfaktor sein, aber nichts grundsätzlich an der KI-Story ändern.
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Häufig gestellte Fragen
Warum sind die Aktien von SK Hynix und anderen KI-Unternehmen in Asien eingebrochen?
Die Aktien von SK Hynix und anderen KI-Profiteuren gerieten aufgrund neuer Inflationsdaten aus den USA und der Angst vor weiteren Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed unter Druck. Höhere Zinsen könnten die Finanzierung des milliardenschweren KI-Ausbaus verteuern und die Gewinnerwartungen im Halbleitersektor belasten.
Warum könnten steigende Zinsen auch Nvidia und andere KI-Aktien belasten?
Steigende Zinsen könnten die Finanzierungskosten großer Technologiekonzerne erhöhen. Hyperscaler wie Microsoft, Amazon und Alphabet investieren enorme Summen in den Ausbau ihrer KI-Infrastruktur. Werden Kredite teurer und Kapital schwieriger verfügbar, könnte dies die Profitabilität entlang der gesamten KI-Wertschöpfungskette belasten – einschließlich Chipherstellern wie Nvidia.
Wie sollten Anleger jetzt auf den Kursrutsch bei KI-Aktien reagieren?
Anleger sollten angesichts der aktuellen Unsicherheit an den Börsen Ruhe bewahren und die weitere Zinsentwicklung beobachten. Zwar könnten steigende Zinsen kurzfristig zusätzlichen Druck auf KI- und Halbleiteraktien ausüben, die langfristigen Wachstumsaussichten der künstlichen Intelligenz bleiben davon jedoch grundsätzlich unberührt. Eine breite Diversifikation und ein Fokus auf solide Unternehmen können helfen, das Portfolio gegen Marktschwankungen abzusichern.
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