Mit Spannung sind am Mittwoch die US-Inflationszahlen erwartet worden. Jetzt sind die Daten da. Das bedeuten sie für Aktien, Gold, Bitcoin und Zinsen.
Am Mittwoch sind die US-Inflationszahlen gemeldet worden. Diese sind entscheidend für die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed und sind mit großer Spannung erwartet worden. Nun gab es eine echte Überraschung.
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Das bedeuten die Daten für Aktien, Gold, Bitcoin und Zinsen
Denn unter dem Strich sind die US-Verbraucherpreise heißer ausgefallen als erwartet. Gegenüber dem Vormonat belief sich die Teuerung zwar wie erwartet auf 0,6 Prozent, bei der Kernrate ergab sich allerdings gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 2,6 Prozent. Experten hatten mit 2,5 Prozent gerechnet. Ähnlich sah es auch bei der gesamten Teuerung über ein Jahr aus. Diese stieg um 3,7 Prozent, statt wie erwartet 3,6 Prozent.
Infolgedessen steigt nun wieder die Angst vor Zinserhöhungen durch die Fed. Der Euro fiel gegenüber dem stärker werdenden US-Dollar auf ein Tagestief, die Rendite von US-Staatsanleihen konnte anziehen, der DAX gab einen Teil der Tagesgewinne wieder ab. Gold, Silber und der Bitcoin knickten ein.
Ursache: Eine steigende Inflation zwingt die Fed zu weiteren Anhebungen der Zinsen, die tendenziell schlecht für Aktien, Edelmetalle und Kryptos sind.
Aktuellen Daten von Polymarket zufolge stieg durch die Inflationszahlen die Chance auf eine Fed-Zinserhöhung im Oktober von zuvor 19 Prozent auf 39 Prozent.
Wie geht es an der Börse weiter?
Unter dem Strich wird es also vor dem Fed-Meeting am 28. Oktober nochmal spannend durch die gemeldeten Inflationszahlen. Die Anhebungspause gilt nun als weniger sicher und könnte für Risikoaversion an den Märkten sorgen.
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Häufig gestellte Fragen
Wie sind die US-Inflationszahlen ausgefallen?
Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vormonat wie erwartet um 0,6 Prozent. Die Kerninflation lag im Jahresvergleich bei 2,6 Prozent und damit über den erwarteten 2,5 Prozent.
Wie reagierten Aktien, Gold, Bitcoin und Zinsen auf die Inflationsdaten?
Die Rendite von US-Staatsanleihen zog an, während der DAX einen Teil seiner Tagesgewinne abgab. Gold, Silber und Bitcoin knickten ein. Der Euro fiel gegenüber dem stärker werdenden US-Dollar auf ein Tagestief.
Warum steigt nach den Inflationsdaten die Sorge vor einer Zinserhöhung der Fed?
Die höhere Kerninflation lässt eine Zinserhöhung wahrscheinlicher erscheinen. Die bei Polymarket angegebene Chance auf eine Zinserhöhung im Oktober stieg von 19 auf 39 Prozent. Damit gilt eine Zinspause vor dem Fed-Meeting am 28. Oktober als weniger sicher; an den Märkten könnte Risikoaversion zunehmen.
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