Wie geht es jetzt beim DAX weiter? Setzt sich der Abverkauf fort oder kommt die Erholung? Außerdem im Fokus: SK Hynix, Nvidia, Schott, Südzucker, UBS, Smag, Krypto, SpaceX, Google und Fielmann.

Nach kräftigen Verlusten in den vergangenen zwei Handelstagen hat sich der Dax am Donnerstag stabilisiert. Frühe Erholungsgewinne bröckelten jedoch rasch ab. Am Nachmittag stand für den deutschen Leitindex ein kleines Plus von 0,3 Prozent auf 24.970 Punkte zu Buche. Am Montag noch hatte er mit 25.900 Punkten einen weiteren Rekord erreicht, bis zur Wochenmitte aber bereits wieder mehr als 1.000 Punkte eingebüßt.

Der MDax, der Index der mittelgroßen Werte, erholte sich am Donnerstag mit plus 0,5 Prozent auf 31.670 Zähler.

Neben Verlusten aufgrund einer eingetrübten Stimmung für KI-Werte, die sich besonders in Asien bemerkbar gemacht hatte, trübte am Vortag zusätzlich die erneute Eskalation im Nahen Osten die Börsenlaune. Sie schürte einmal mehr Sorgen vor steigenden Ölpreisen und damit vor Inflationsdruck und einer Belastung der Konjunktur.

"Monatelang entwickelte sich der Iran-Konflikt in eine Richtung, die auf ein diplomatisches Endspiel hindeutete. Die Ereignisse der letzten Tage gehen allerdings in die falsche Richtung", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank die jüngsten Entwicklungen.

DAX (WKN: 846900)

Aktien USA

Trotz zunehmender militärischer Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sind die US-Aktienmärkte am Donnerstag überwiegend mit Kursgewinnen in den Handel gegangen. Vor allem Papiere der Halbleiterbranche erholten sich nach der jüngsten Schwäche teils kräftig. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg im frühen Handel um 1,5 Prozent auf 29.685 Zähler.

Der Leitindex Dow Jones Industrial blieb dagegen mit einem moderaten Plus von 0,1 Prozent auf 52.417 Punkte zurück. Hier bremsten deutliche Kursverluste von IBM, Microsoft und Salesforce. Der marktbreite S&P 500 legte um 0,5 Prozent auf 7.517 Zähler zu.

Nach den Luftangriffen der USA wächst im Iran die Sorge vor einer Rückkehr zum offenen Krieg. Die USA bombardierten nach eigenen Angaben rund 90 militärische Ziele. Es war die zweite Nacht in Folge, in der es Angriffe gab. Die Revolutionsgarden, Irans einflussreiche Militärorganisation, reagierten erneut mit Raketenangriffen auf US-Stützpunkte in den Golfstaaten Kuwait und Bahrain.

Allerdings erklärte US-Präsident Donald Trump nach seiner Rückkehr vom Nato-Gipfel, der Iran habe Kontakt aufgenommen und wolle "unbedingt ein Abkommen schließen". Der Iran hat sich jedoch noch nicht zu neuen Gesprächen geäußert.

Die Verluste der Software-Entwickler führten Händler auf eine Ankündigung der Kaffeehauskette Starbucks zurück. Diese will künftig beim Einsatz betrieblicher Software stärker auf Künstliche Intelligenz setzen. Die könnte den klassischen Software-Anbietern also zur Konkurrenz werden. Die Aktien von IBM, Microsoft, Salesforce und Workday verloren zwischen 1,5 und 2,6 Prozent. Aktien von Starbucks gewannen 1,4 Prozent.

Für die Aktien von Pepsico ging es um vier Prozent abwärts. Analysten zufolge überschattet der Konflikt der USA mit dem Iran die Perspektiven des Brause- und Snackproduzenten.

Die Anteilsscheine von Ionis Pharmaceuticals brachen um 18 Prozent ein. Als Grund dafür wurde eine gescheiterte Spätphasenstudie für das gemeinsam mit Astrazeneca entwickelte Medikament Wainua genannt, das Herzprobleme bei Patienten mit einer seltenen Herzerkrankung nicht verhindern konnte. Die Titel von Alnylam Pharmaceuticals, Hersteller eines konkurrierenden Medikaments gegen Kardiomyopathie, schnellten um fast 12 Prozent hoch

Nachrichten aus Deutschland

Südzucker mit Ergebnissprung - Umsatzprognose leicht erhöht

Südzucker hat sein operatives Ergebnis im ersten Geschäftsquartal deutlich verbessert. Zudem hob der Konzern seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr leicht an. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte in den drei Monaten bis Ende Juni um gut 40 Prozent auf 135 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Mannheim mitteilte. Südzucker begründete dies unter anderem mit niedrigeren Kosten im Zuckergeschäft sowie höheren Preisen für Ethanol. Bereits im Mai hatte der Konzern einen Ergebnissprung in Aussicht gestellt.

Der Umsatz sank hingegen um etwas mehr als vier Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro, wobei die Erlöse im Zucker-Geschäft deutlich zurückgingen. Für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 rechnet Südzucker jetzt mit etwas mehr Umsatz als bislang. Die Spanne für die Erlösprognose wurde um 100 Millionen Euro auf 8,1 Milliarden bis 8,5 Milliarden Euro angehoben. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Südzucker 8,4 Milliarden Euro umgesetzt.

Das operative Ergebnis sieht das im SDax gelistete Unternehmen weiter bei 480 bis 680 Millionen Euro im Vergleich zu dem Vorjahreswert von 535 Millionen Euro. Die von Bloomberg befragten Experten haben beim Umsatz bisher im Schnitt Erlöse von 8,3 Milliarden Euro sowie einen operativen Gewinn von 605 Millionen Euro auf dem Zettel.

Maue Konsumstimmung in Deutschland: Fielmann wird vorsichtiger

Die Optikerkette Fielmann hat im ersten Halbjahr in Deutschland eine verhaltene Verbraucherstimmung in Deutschland zu spüren bekommen. Dank des Ausbaus des internationalen Geschäfts stieg der Umsatz um zwei Prozent auf 1,25 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag anhand vorläufiger Zahlen in Hamburg mitteilte. Im zweiten Quartal legte das internationale Geschäft um sechs Prozent zu, während der Heimatmarkt "moderat" wuchs, wie es hieß.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich im ersten Halbjahr leicht um vier Millionen auf 296 Millionen Euro.

An seiner Prognose für das laufende Jahr hält der Konzern weiter fest, erwartet jetzt aber insbesondere wegen der mauen Konsumstimmung in Deutschland das untere Ende der Spannen bei Umsatz und bereinigtem Ebitda. Fielmann hat bislang einen Anstieg des Konzernumsatzes von fünf bis sieben Prozent auf 2,55 bis 2,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Das bereinigte Ebitda soll 590 bis 610 Millionen Euro betragen. Dabei geht das Unternehmen von einer Beschleunigung des Wachstums im zweiten Halbjahr aus.

Mastsysteme-Hersteller Smag schafft Börsengang gerade so

Smag Mobile Antenna Masts hat den angepeilten Börsengang gerade so in trockene Tücher gebracht. Der Ausgabepreis für die auszugebenden Aktien sei auf 46 Euro je Anteilschein festgesetzt worden, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit. Die Preisspanne hatte bei 46 bis 54 Euro gelegen. Den angestrebten Nettoerlös von 30,5 Millionen Euro wird Smag damit nicht erreichen. Das Geld will das Unternehmen unter anderem in Automatisierung, den Kapazitätsausbau und den Vertrieb stecken.

Immerhin wurden wie geplant 2,8 Millionen Aktien verkauft. Diese stammen überwiegend vom Altaktionär, der Smag Group GmbH. Diese ist eine

hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Beteiligungsgesellschaft Aequita. Der erste Handelstag im Scale-Segment des Freiverkehrs der Frankfurter Börse ist für kommenden Montag vorgesehen. Die Marktkapitalisierung der Gesellschaft wird sich auf knapp 260 Millionen Euro belaufen.

Es ist der fünfte klassische Börsengang in Deutschland im laufenden Jahr. Insbesondere die Rüstungsbranche, die von steigenden Verteidigungsausgaben profitiert, hat sich dabei hervorgetan. Nach Vincorion und Gabler ist Smag das dritte Unternehmen der Branche, das 2026 an den Markt geht. Der Panzerbauer KNDS hatte seinen Börsengang hingegen zu Monatsanfang auf Eis gelegt.

Schott Pharma springen an - Analystenlob nach Prognoseerhöhung

Die Aktien von Schott Pharma haben am Donnerstagmorgen im vorbörslichen Handel ein Jahreshoch erklommen. Die Papiere des Spezialisten für Verpackung und Verabreichung injizierbarer Medikamente kletterten auf der Handelsplattform Tradegate mit 19,76 Euro um 12 Prozent über ihren Xetra-Vortsgesschluss.

Die Mainzer erhöhten nach einem starken Quartal ihre Ziele für das Gesamtjahr. Analyst Charles Weston von der kanadischen Bank RBC reagierte prompt mit einer "Outperform"-Empfehlung. Mit seinem Kursziel von 21 Euro signalisiert er auch nach dem nun erfolgten Kurssprung noch Potenzial bis auf das Chartniveau vom Oktober 2025.

Mit den Eckdaten für das dritte Geschäftsquartal habe Schott seine verbliebenen Sorgen abgehakt, so Weston. Die nun gelösten Probleme mit einem wichtigen Kunden für Glasspritzen seien Grund für die Gewinnwarnung im Dezember 2025 gewesen. Weston lobte zudem Umsatzwachstum und Margensteigerung von Schott.

Schott-Aktien waren im März auf ein Rekordtief von 12,62 Euro gefallen und befinden sich seither auf Erholungskurs. Bis zum Rekord aus dem Frühjahr 2024 bei über 43 Euro ist noch viel Luft nach oben. Papiere des Wettbewerbers Gerresheimer wurden bei Tradegate kaum gehandelt

Internationale Nachrichten

UBS erhält von US-Behörden Rechtssicherheit bezüglich Abwicklungsfähigkeit

Die US-Behörden haben mehr Rechtssicherheit für den Fall einer Abwicklung der Großbank UBS in einer Krise geschaffen. Die US-Wertpapierbehörde SEC hat in dem am Mittwoch veröffentlichten Entscheid nun Unsicherheiten für einen solchen Fall beseitigt, die sich in der Credit-Suisse-Krise gezeigt hatten.

Konkret hat die SEC in einem sogenannten "No-Action-Letter" Klarheit über ihre Anforderungen für den Fall geschaffen, dass bei einem sogenannten "Bail-in" auf Anordnung der Finma das dafür vorgesehene Notfallkapital in neue Aktien der Großbank umgewandelt werden muss. Die US-Behörde bestätigte, dass sie dabei ihrerseits voraussichtlich keine Maßnahmen anordnen würde.

Die Verbesserung der Rechtssicherheit für den Fall eines grenzüberschreitenden "Bail-in" war eine der Maßnahmen, die der Bundesrat 2024 in seinem "Too-big-to-Fail"-Bericht (TBTF) gefordert hatte: Basierend aus den Erfahrungen aus der CS-Krise hatte der Bericht dabei auf die Anforderungen aus dem "US Securities Act" bezüglich der Registrierung der nach einem "Bail-in" neu geschaffenen Aktien verwiesen.

Entsprechend begrüßte ein Finma-Sprecher am Mittwochabend den "No-Action Letter" der SEC. "Aus Sicht der Finma ist der No-Action Letter ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der grenzüberschreitenden Abwicklungsfähigkeit einer global systemrelevanten Bank", sagte er der Nachrichtenagentur AWP.

Zufrieden zeigte sich auch UBS: "Der No-Action-Letter der SEC bestätigt die rasche Umsetzbarkeit eines Bail-in als zentrales Instrument zur Planung einer ordentlichen Abwicklung", so ein Sprecher der Großbank.

Ölpreise ziehen etwas an - Iran-Krieg bleibt im Fokus

Die Ölpreise sind am Donnerstag nach der jüngsten Eskalation am Persischen Golf mit neuen Angriffen weiter gestiegen. Die Aufschläge hielten sich aber in Grenzen, den größten Sprung hatten die Ölpreise am Dienstag und Mittwoch verzeichnet, als die Spannungen zwischen den USA und dem Iran wieder aufgeflammt waren. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im August legte im frühen Handel zuletzt um 1,06 Prozent auf 78,85 Dollar zu.

Die USA haben im Streit mit dem Iran um die Straße von Hormus in zweiter Nacht in Folge Ziele in der Islamischen Republik bombardiert. Irans Revolutionsgarden griffen nach eigenen Angaben im Gegenzug erneut US-Stützpunkte in den beiden mit Washington verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain an. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran noch heftigere Angriffe an. Die US-Attacken seien Vergeltungsmaßnahmen für vom Iran beschossene Schiffe, schrieb er auf der Plattform Truth Social.

Die erneute Eskalation im Nahost-Konflikt hat den globalen Energiemarkt in dieser Woche aufgeschreckt. Im Zentrum der Spannungen steht die Straße von Hormus, die die Öl- und Gas-Produzenten am Persischen Golf mit den Weltmärkten verbindet. Die USA hatten Angriffe gestartet, nachdem mehrere Handelsschiffe attackiert worden waren. Sollten die Meeresstraße erneut vollständig geschlossen werden, könnte der Ölpreis um weitere zehn US-Dollar steigen, schätzte Analyst Scott Shelton vom Brokerhaus TP ICAP.

Die Straße von Hormus sei nie wirklich normalisiert geöffnet worden, sagte Henry Hoffman, Co-Portfolio-Manager des Catalyst Energy Infrastructure Fund der Nachrichtenagentur Bloomberg. Nun drohten weitere Produktionskürzungen, und eine größere Eskalation könne deutlich stärkere Schäden an der regionalen Energieinfrastruktur verursachen, deren Folgen weit über einen ersten Preissprung hinausreichten.

Google verzeichnet Rekord-Suchanfragen während WM-Spiel Argentinien gegen Ägypten

Google hat nach eigenen Angaben direkt nach dem Siegtreffer Argentiniens gegen Ägypten im WM-Achtelfinale die höchste Anzahl an Suchanfragen pro Sekunde in der Unternehmensgeschichte registriert. Alphabets Suchmaschine hält weiterhin rund 90 Prozent Marktanteil im globalen Suchmarkt; der Aktienkurs hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt, und das Umsatzwachstum im ersten Quartal war das stärkste seit 2022. Der meistgesuchte Begriff nach dem Spiel war „argentina vs egypt".

SK Hynix US-Listing siebenfach überzeichnet – Rekord-IPO vor dem Abschluss

Die geplante Nasdaq-Notierung von SK Hynix über American Depositary Receipts ist laut Bloomberg mehr als siebenfach überzeichnet, mit Nachfrage von globalen Long-Only-Fonds, Tech-Sektorfonds, Staatsfonds und Asia-fokussierten Investoren. Die Preisfestsetzung ist für Donnerstag nach Schließung der koreanischen Börse geplant, der Handelsstart am 10. Juli – womit der Deal Alibabas Rekord von 2014 als größtes US-Listing ausländischer Aktien übertreffen würde. SK Hynix-Aktien legten am Mittwochmorgen bereits 6 Prozent zu.

Nvidia: Offenes Nemotron-3-Ultra-Modell schlägt Closed-Source-Konkurrenz kostentechnisch

Nvidias Open-Source-KI-Modell Nemotron 3 Ultra hat laut einem Benchmark von LangChain vergleichbare Leistung bei Unternehmensaufgaben wie führende proprietäre Modelle erreicht – bei rund zehnmal niedrigeren Inferenzkosten pro Durchlauf. Unternehmen wie Amdocs, Box und EY integrieren bereits spezialisierte KI-Agenten auf Basis von Nvidias Plattform in ihre Geschäftsprozesse. Die Nvidia-Aktie legte am Mittwochnachmittag rund 4 Prozent zu.

SpaceX-Aktie unter technischem Druck – Chartisten sehen kritische Marke

SpaceX-Aktien haben zwei Handelstage in Folge unter der sogenannten „Genesis Line" bei 150 Dollar geschlossen – dem Eröffnungskurs beim Börsenstart –, was Chartanalysten als kritisches Warnsignal werten. Sollte die Aktie dauerhaft unter diesem Niveau bleiben, könnte ein Rücktest des IPO-Ausgabepreises von 135 Dollar folgen – ein Muster, das auch bei anderen Hochprofil-Börsengängen wie Palantir und CoreWeave zu beobachten war. Hohe Put-Optionsvolumina werden dabei laut Derivatestratege Dennis Davitt von Milbank Dartmoor Portsmouth eher als Absicherung von Venture-Capital-Investoren gewertet, nicht als Wetten gegen das Unternehmen.

ESMA prüft Krypto-Verwahrstellen nach Ende der MiCA-Übergangsperiode

Die europäische Wertpapieraufsicht ESMA leitet nach dem Ende der MiCA-Übergangsfrist am 1. Juli eine gezielte Prüfung der operativen Widerstandsfähigkeit von Krypto-Verwahrstellen ein, mit besonderem Fokus auf Schlüssel- und Speichermanagement. Die Maßnahme unterstreicht den Übergang der EU-Kryptoregulierung von der Lizenzierungsphase zur aktiven Aufsicht. In der EU sind nach Ablauf der Übergangsperiode nun insgesamt 280 lizenzierte Krypto-Dienstleister registriert.

US-Senat debattiert Entwicklerschutz im CLARITY Act

Senator Ron Wyden fordert, den sogenannten Blockchain Regulatory Certainty Act als Teil des umfassenderen CLARITY-Act-Kryptogesetzes beizubehalten, das Softwareentwickler vor der Einstufung als Geldtransmitter schützen soll. Der Abschnitt ist umstritten: Strafverfolgungsbehörden und religiöse Organisationen lehnen ihn ab, während Kryptoverbände für seinen Verbleib kämpfen. Zusätzlich erschweren Forderungen nach strengeren Ethikvorschriften für Regierungsbeamte mit Krypto-Interessen – im Anschluss an Trumps Offenbarung seiner 1,4 Milliarden Dollar Krypto-Einnahmen – die Verabschiedung des Gesamtgesetzes.

Adam Backs Bitcoin-Treasury-SPAC-Deal mit Cantor wird neu verhandelt

Adam Backs Bitcoin-Treasuryunternehmen BSTR und Cantor Equity Partners I haben die ursprünglichen Fusionskonditionen aus dem Jahr 2025 verworfen und verhandeln einen neuen Vertrag – was auch die geplante Hauptversammlung zur Genehmigung des Deals verschiebt. Die ursprüngliche Transaktion sah die Einbringung von mehr als 30.000 Bitcoin sowie 1,5 Milliarden Dollar PIPE-Finanzierung vor, und die SEC hatte die Registrierungsunterlagen bereits im Juni freigegeben. Der Schritt spiegelt die abgekühlte Begeisterung für Bitcoin-Treasury-SPACs wider, nachdem Cantor seinen Fokus laut Berichten auf ein breiteres Spektrum an Fahrzeugen ausgeweitet hat.

Enthält Material von dpa-AFX

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