Der KI-Boom wird durch Kredite angetrieben - die Meinungen sind gespalten, wie es jetzt an der Börse weitergeht. Eine klare Meinung vertritt aber Dr. Jens Ehrhardt. Im Interview erklärt er, was Anleger jetzt wissen müssen.

KI- und Ölwerte dominieren derzeit die Märkte. Doch Fondsmanager Jens Ehrhardt warnt davor, die geopolitischen Risiken zu unterschätzen. „Eine kurzfristige Lösung für die Probleme um die Straße von Hormus ist für mich nicht vorstellbar.“ Die Börse nehme die Auswirkungen des Krieges zwischen USA und Iran auf die leichte Schulter.

„Die Verschuldungsorgie im KI-Bereich übersteigt mein Vorstellungsvermögen“

Zugleich werde der Aktienmarkt massiv durch Kredite angetrieben. „Die Verschuldungsorgie im KI-Bereich übersteigt mein Vorstellungsvermögen“, sagt der Chef der DJE Kapital AG. Dennoch hat Ehrhardt den Tech-Anteil in seinem FMM-Fonds zuletzt erhöht. Selbst Anthropic, das an die Börse strebt, sei ein Kandidat für den Fonds. Risiken bleiben: „Steigt die Rendite von US-Staatsanleihen auf fünf Prozent, wird es kritisch.“ Und Überinvestitionen könnten Preise und Gewinne drücken.

Gold sieht Ehrhardt inzwischen als eigene Assetklasse. Bei klassischen Investoren sei es noch immer unterrepräsentiert. Inflation und Zinsen könnten das Edelmetall künftig beflügeln.

Warum der US-Immobilienmarkt so schwach ist wie vor der Finanzkrise 2007 und wieso Ehrhardt der Gewinntrend bei RWE und Eon überzeugt – das ausführliche Interview sehen Sie auf YouTube unter Smartes Geld

Hier geht es zum Video

Weiterführende Links

Häufig gestellte Fragen

Wer ist Dr. Jens Ehrhardt?

Dr. Jens Ehrhardt gründete DJE vor über 50 Jahren und ist bis heute Hauptaktionär und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

Was ist die DJE?

Die DJE Kapital AG ist eine unabhängige Vermögensverwaltung und Fondsgesellschaft für Fonds und aktive ETFs.

Wovor warnt Jens Ehrhardt?

Fondsmanager Jens Ehrhardt warnt davor, die geopolitischen Risiken zu unterschätzen. „Eine kurzfristige Lösung für die Probleme um die Straße von Hormus ist für mich nicht vorstellbar.“ Die Börse nehme die Auswirkungen des Krieges zwischen USA und Iran auf die leichte Schulter.