Fliegt der Kursdeckel um 55/56 Euro? Die technische Analyse zur Aktie von BASF.

Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst am 9. September in der BÖRSE ONLINE-Ausgabe 38/26. Wenn Sie in Zukunft als Erstes die Einschätzung unserer Experten lesen wollen, dann werfen Sie einen Blick auf dieses Angebot.

Wie bei der letzten Analyse von Mitte Juli erhofft, greift die BASF-Aktie entscheidende Barrieren an. Dabei wurde zuletzt ein bedeutender Abwärtstrend geknackt, welcher am Anfang 2018 markierten Allzeithoch entsprang. Und zum robusten waagrechten Widerstandsbereich um 55/56 Euro befindet sich der DAX-Wert in Schlagdistanz. Würde mit einem Viereinhalbjahreshoch der Ausbruch gelingen, wäre ein bedeutender Kursdeckel gehoben und die Aktie könnte ohne größere Widerstände bis zur Zone um 67/68 Euro hinauflaufen. Dieser hat sich im Sommer 2021 und Anfang 2022 etabliert. Darüber wäre dann bereits um 73/74 Euro eine weitere auffällige Hürde auszumachen, welche sich im Frühjahr 2019 und Frühjahr 2021 ausbildete. Ein frisches Kaufsignal beim MACD-Indikator auf Wochenbasis gibt Anlass für bullishe Hoffnungen. Als ein solches Zeichen im November 2025 zuletzt zu beobachten war, folgte binnen fünf Monaten eine Kursrally von 22 Prozent.

Mögliche Konsolidierungsbewegungen würden dagegen im Bereich von 49/50 Euro auf eine solide Unterstützung treffen. Auf dem Niveau befindet sich nicht nur das Einmonatstief, auch die steigenden Gleitenden Durchschnitte der vergangenen 55 und 200 Börsentage liegen dort. Sowohl Unterstützung als auch Rückenwind kommt zudem von einer knapp zehnmonatigen Aufwärtstrendlinie, welche auf Schlusskursbasis derzeit um 48,30 Euro verläuft. Erst wenn diese und damit auch der jüngste Hausse-Trend ­gebrochen würde, müsste man sich auf neuerliche Rücksetzer gen 45/47 Euro einstellen. Die Schwelle des erstmals Anfang Mai empfohlenen BASF-Bonus-Cap-Zertifikats VY3A1G, welches auch im Derivatedepot liegt, befindet sich noch etwas tiefer bei 44,00 Euro. Angesichts von noch etwa 14 Prozent Zusatzpotenzial stellt das Papier eine gute Halteposition dar. Für Neuinvestments bietet sich nun aber das im rechten Kasten beschriebene Top-­Derivat an.

Capped Call auf BASF

Wegen des mittelfristigen Kaufsignals beim MACD-Indikator werden wir nun noch offensiver und präferieren einen Discount Call, dessen Cap an der 50er-Unterstützung liegt, die demnächst auch von der 200-Tage-Linie abgesichert werden wird. Notiert die BASF-Aktie am 17. März 2027 bei mindestens 50,00 Euro, dann wirft der Schein einen ­Gewinn von 28 Prozent ab. Angesichts der 45er-Basis liegt der Break-even der Position bei 48,92 Euro. Der erste, auf den Basiswert bezogene Stoppkurs wird bei 47,95 Euro und damit leicht unter dem mittelfristigen Aufwärtstrend platziert.

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*Hinweis auf Interessenskonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.