Clevere Anleger kassieren jetzt mit dem Flugzeugbauer unglaublich hohe Zinsen. Wo Rendite-Kapitäne einsteigen, wie sich das Angebot von Tagesgeld und Festgeld unterscheidet - und für wen es sich besonders lohnt.
Denn aktuell bietet die Bank HSBC eine besondere Aktienanleihe an: Das neue Produkt läuft auf die Airbus-Aktie und bringt nominal 11,5 Prozent Zinsen pro Jahr für die nächsten 12 Monate. Doch wie funktioniert das Angebot und wer sollte jetzt besonders schnell sein?
11,5 Prozent Zinsen mit Airbus
Die Aktienanleihe auf den weltgrößten Hersteller von Jets gibt es bei HSBC mit WKN HF1JSS. Sie bringt Anlegern bis zum Bewertungstag, dem 12. Oktober 2027, nominal 11,5 Prozent Zinsen. Das Gute dabei: Die Zinsen sind garantiert. Diese würden nur im äußerst unwahrscheinlichen Fall nicht gezahlt, sollte der Emittent, die internationale Bank HSBC, insolvent gehen. Es gibt dabei zwei unterschiedliche Szenarien, die Anleger beachten sollten:
Im ersten Fall liegt die Airbus-Aktie am Bewertungstag auf oder über dem Basispreis von 182,59 Euro. In diesem Fall erhalten Anleger neben den bis dahin angelaufenen Stückzinsen auch ihr investiertes Kapital vollständig zurück.
Ein entscheidender Punkt: Sollte der Kurs der Airbus-Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis liegen, erhalten Anleger und Sparer auch die Zinsen. Doch dann gilt Folgendes, wie die HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung.“ Konkret gäbe es hier 5 Aktien ins Depot zuzüglich einer Restzahlung von 0,4768 mal Kurs am Bewertungstag.
Und hier geht es direkt zum neuen Produkt von HSBC
Hohe Zinsen, aber kein Tagesgeld oder Festgeld
Wichtig zu wissen für Anleger ist: Der Luft- und Raumfahrtkonzern hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht von Airbus gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der Airbus-Aktie bezieht.
Die Aktienanleihe bietet nun den Vorteil, dass Anleger eher auf einen Seitwärtstrend bei der DAX-Aktie setzen können. Nach oben hin sind die Gewinne in Höhe der Zinsen von nominal 11,5 Prozent gedeckelt. Nach unten bieten die Zinsen zugleich einen Puffer, der mögliche Verluste bis zu einer gewissen Höhe abfedert. Allerdings müssen Anleger, wenn sie auf die Aktienanleihe setzen, auf die Dividende verzichten. Bei diesen Zinsen kann man das aber durchaus verschmerzen.
Diese Aktienanleihe eignet sich somit für Anleger, die eher von einem Seitwärtstrend der Airbus-Aktie ausgehen. Und für diejenigen, die sehr hohe Zinsen kassieren wollen und dafür etwas mehr Risiko als beim Tagesgeld und Festgeld einzugehen bereit sind.
Wem das immer noch zu riskant ist, der findet im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich und im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich stets passende Zinsangebote.
Noch eine wichtige Info für Anleger
Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.