Jeder möchte reich und vermögend werden. Doch die wenigsten werden es tatsächlich. Damit Sie es schaffen, müssen Sie sich unbedingt diese fünf Finanzfragen stellen.

Vermögend sein, die finanzielle Freiheit erreichen oder sich mit dem eigenen Kapital lang ersehnte Träume erfüllen – so stellen sich viele Menschen das Ziel beim Thema Finanzen und Geld vor. Allerdings erreichen die wenigsten diese Destination, häufig, weil sie zu schlecht planen oder nicht gut genug vorbereitet sind.

5 Finanzfragen, die Sie sich unbedingt stellen müssen

Um zu erfahren, ob Sie sich ebenfalls auf dem Holzweg befinden oder den Pfad zur finanziellen Freiheit und Unabhängigkeit gefunden haben, sollten Sie sich selbst diese fünf Finanzfragen stellen. Sie können das Fundament dafür sein, reich und vermögend zu werden.

Frage Nummer 1: Bin ich richtig abgesichert?

Das Wichtigste für den Vermögensaufbau ist eine solide Basis. Dazu gehört es, sich vor allen existenziellen Risiken wie etwa Haftungsrisiken oder temporärem Jobverlust zu schützen. Das geht über Versicherungen und das Vorhalten eines Notgroschens von mindestens drei Netto-Monatsgehältern.

Frage Nummer 2: Gebe ich nur Geld für Dinge aus, die es mir wirklich wert sind?

Wer vermögend werden will, der muss vorrangig eines tun: sparen. Denn regelmäßige Rücklagen sind in den meisten Fällen essenziell für späteren Reichtum. Deshalb sollten Sie nur Geld für Dinge ausgeben, die es Ihnen wirklich wert sind, und alle übrigen Kosten so weit wie möglich reduzieren.

Frage Nummer 3: Kenne ich mein Ziel?

All das Sparen bringt nichts, wenn Sie kein konkretes Ziel vor Augen haben, was Sie mit Ihrem Vermögen erreichen wollen. Ist es vielleicht die finanzielle Freiheit? Oder ein Eigenheim, von dem Sie immer geträumt haben? Um den langen Prozess des Vermögensaufbaus durchzuhalten, sollten Sie dieses Ziel vorher definieren - und sich immer vor Augen halten.

Frage Nummer 4: Kenne ich meine Zahl?

An die Frage Nummer Drei reiht sich automatisch Nummer Vier an: Kenne ich meine Zahl? Weiß ich, wie viel ich sparen muss, um meine Träume zu erreichen, und weiß ich, ob ich auf dem richtigen Weg bin, vermögend zu werden? Nach etwas Rechenaufwand sollten Sie diese Frage beantworten können, um Ihren aktuellen Status jederzeit quantifizieren zu können.

Frage Nummer 5: Investiere ich eigentlich richtig?

Außerdem essentiell für den Vermögensaufbau ist die Frage, ob Sie eigentlich richtig investieren. Nur wer die besten Renditen für sein Kapital erwirtschaftet, anstatt es beispielsweise von Kosten auffressen zu lassen, kann langfristig sein Vermögen adäquat mehren. Dazu gehört auch, die Transaktionskosten - etwa für Börsenorders - zu reduzieren und teure Produkte mit hohen Provisionen oder Verwaltungskosten zu meiden.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Versicherungen gehören zur finanziellen Grundabsicherung vor dem Vermögensaufbau?

Bevor Sie mit dem Vermögensaufbau beginnen, sollten Sie sich gegen existenzielle Risiken wie Haftungsfälle oder einen plötzlichen Jobverlust absichern. Dazu zählen üblicherweise eine Haftpflichtversicherung sowie ein Notgroschen von mehreren Monatsgehältern, der schnell verfügbar ist. Erst wenn diese Basis steht, sollte Kapital in den langfristigen Vermögensaufbau fließen.

Wie finde ich heraus, wie viel ich monatlich sparen muss, um mein Finanzziel zu erreichen?

Um Ihre persönliche Sparrate zu berechnen, benötigen Sie drei Angaben: Ihr konkretes Finanzziel in Euro, den verfügbaren Zeithorizont sowie die erwartete jährliche Rendite Ihrer Investments. Mit diesen Werten lässt sich über den Zinseszinseffekt berechnen, welche monatliche Sparrate notwendig ist. Online-Sparrechner oder ein Finanzberater können dabei unterstützen, diese Zahl konkret zu ermitteln.

Worauf sollte ich bei der Wahl meiner Geldanlage besonders achten?

Entscheidend für den langfristigen Anlageerfolg sind vor allem niedrige Kosten, eine breite Streuung sowie ein zum eigenen Zeithorizont passendes Risiko. Hohe Gebühren bei aktiv gemanagten Fonds können die Rendite über Jahrzehnte erheblich schmälern, weshalb viele Anleger auf kostengünstige, breit gestreute ETFs setzen. Wichtig ist zudem, die Anlage regelmäßig zu überprüfen und an veränderte Lebensumstände anzupassen.