Wer auf der Suche nach mehr Rendite ist, wird hier fündig: Mit dem Premium-Autobauer BMW können Anleger bis zu 12,0 Prozent Zinsen für volle zwei Jahre einstreichen. Wie die Tagesgeld-Alternative genau funktioniert - und für wen sie sich definitiv lohnt.

Wer sich mit den üblichen Tagesgeld-Zinsen nicht zufrieden gibt und weit mehr aus seinem Kapital rausholen will, für den ist dieses Angebot wie gemacht: Mit einer neuen Aktienanleihe auf BMW von HSBC streichen Anleger über zwei Jahre nominelle Zinsen von bis zu 12,0 Prozent pro Jahr ein.

Wie sie sich bis zu 12,0 Prozent Zinsen für zwei Jahre sichern

Die Aktienanleihe mit der WKN HM97N8 zahlt die Zinsen in jedem Fall, außer im äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass der Emittent, die internationale Bank HSBC, insolvent geht.

Anleger müssen dabei Folgendes beachten: Sie erhalten das gesamte investierte Kapital zurück, wenn die BMW-Aktie am Bewertungstag, dem 10. August 2028, auf oder über dem Basispreis von 64,88 Euro notiert. Tut sie das, bekommen Anleger neben den Zinsen auch das investierte Kapital vollständig zurückgezahlt.

Allerdings gilt: Notiert der Kurs der BMW-Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis, so gilt folgendes, wie HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." In diesem Fall erhalten Anleger die angelaufenen Stückzinsen sowie BMW-Aktien ins Depot gebucht. Konkret sind das 15 Stück, zuzüglich einer Ausgleichszahlung von 0,4131 mal dem Kurs am Bewertungstag.

Hier geht es direkt zum neuen Produkt von HSBC

Doch wie ist diese Aktienanleihe im Vergleich zum Tagesgeld einzuordnen?

Für wen lohnen sich die hohen Zinsen mit BMW?

Wichtig: Der Autokonzern BMW hat selbst nichts mit dieser Aktienanleihe zu tun, und die Zinsen werden auch nicht vom Münchner DAX-Konzern gezahlt. Der Emittent HSBC hat ein Produkt entwickelt, das sich auf den Basiswert der BMW-Aktie bezieht.

Eine Aktienanleihe als Alternative zu Tages- oder Festgeld kann sich definitiv lohnen. Anleger müssen jedoch beachten, dass eine Aktienanleihe deutlich riskanter ist als Tagesgeld. Denn anders als dort können sie einen Verlust erleiden, falls die Aktie am Bewertungstag deutlich unter dem Basispreis notiert und der Puffer, der sich durch die Zinszahlungen aufbaut, aufgebraucht wird.

Fundamental spricht bei diesem Produkt jedoch viel dafür, dass das nicht passiert: BMW verfügt über eine starke Position im weltweiten Premiummarkt. Die Zeiten sind sicherlich nicht einfach für deutsche Autobauer, doch mit ihrer neuen E-Plattform, der Neuen Klasse, ihrer flexiblen Produktion, was die Antriebsart betrifft, und ihrer starken Standortpräsenz in den USA sind die Bayern im Branchenvergleich sehr gut aufgestellt. Gut möglich, dass die Aktie nach recht schwachen Monaten wieder in eine Seitwärtsbewegung schwenkt. Doch gerade bei einer Seitwärtsbewegung sind Anleger mit einer Aktienanleihe gut positioniert. Im Gegensatz zu einem Direktanleger in die Aktie verzichtet der Käufer der Aktienanleihe allerdings auf die Dividende, und der mögliche Gewinn ist auf die Zinszahlungen über zwei Jahre begrenzt. Anleger, die fest damit rechnen, dass der Kurs der BMW-Aktie in den kommenden zwei Jahren stark steigt, sollten also bei zugleich höherem Risiko besser direkt in die Aktie investieren. 

Für die Aktienanleihe sprechen die hohen Zinsen, die mit 12,0 Prozent pro Jahr deutlich üppiger ausfallen als bei allen gängigen Tagesgeld- oder Festgeldangeboten. Zudem sind sie für zwei Jahre festgeschrieben - so baut sich der Puffer auf, der gewisse Sicherheit gegen mögliche Verluste bringt. 

Deshalb kann sich diese Aktienanleihe als Tagesgeld-Alternative lohnen, sofern Anleger das damit verbundene höhere Risiko eingehen wollen. Wer lieber ganz auf Nummer sicher geht und auf herkömmliches Tagesgeld oder Festgeld setzen will, findet im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich oder im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich passende Angebote.

Noch eine wichtige Info für Anleger

Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.