FRANKFURT/STOCKHOLM (dpa-AFX) - Für die zuletzt von Anlegern abverkauften Rheinmetall
Das Sektorumfeld war derweil durchwachsen: Im Schlepptau von Rheinmetall ging es unter den deutschen Sektorwerten nur für Hensoldt
Citigroup-Experte Charles Armitage geht davon aus, dass die jüngsten Kursrückgänge im gesamten Sektor maßgeblich von der Hoffnung auf ein Friedensabkommen in der Ukraine geprägt waren - nebst Bedenken an der Finanzierung steigender Verteidigungsausgaben in Europa. Beide Argumente seien nachvollziehbar, aber seiner Ansicht nach übertrieben.
Der Krieg wird derzeit nämlich in seiner Sackgasse gesehen. Russland und die Ukraine überzogen sich nach der jüngsten Waffenruhe zuletzt wieder gegenseitig massiv mit Luftangriffen. In der Nacht auf Sonntag hatte die Ukraine russischen Angaben zufolge heftige Angriffe auf die Region Moskau gestartet. Russland hat die massiven ukrainischen Drohnenattacken in der Nacht mit Gegenangriffen beantwortet.
Armitage sieht Russland auch im Falle eines Kriegsendes in der Ukraine als Bedrohung für Europa. Schweden und Deutschland zählten dann zu den wenigen Ländern in Europa, die ihre Kreditaufnahme erhöhen könnten, um Mehrausgaben für die Verteidigung zu finanzieren. Andere Länder seien finanziell stärker eingeschränkt und wären zu weniger populären Schritten wie etwa Steuererhöhungen oder Einsparungen gezwungen./tih/ag/nas
Quelle: dpa-Afx