FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Kaufempfehlung von Goldman Sachs haben die Aktien der Deutschen Bank am Mittwoch die jüngste Gewinnserie ausgebaut und abermals den höchsten Stand seit Januar 2014 erklommen. Die Papiere legten in der Spitze um zweieinhalb Prozent auf 35,375 Euro zu. Das Niveau konnte die Aktie nicht ganz halten, lag aber rund eine halbe Stunde nach Handelsstart immer noch gut zwei Prozent im Plus

Die Aktie war am 26. August unter anderem wegen gestiegener Zinsen um bis zu fünf Prozent auf etwas mehr als 35 Euro gestiegen und hatte dabei charttechnische Widerstände überwunden sowie den höchsten Stand seit 2014 erreicht. Trotz der Gewinne in den vergangenen Handelstagen hinken die Aktien dem Sektor weiter deutlich hinterher.

Seit Ende 2025 kletterten sie um etwas mehr als sechs Prozent nach oben. Damit entwickelten sie sich 2026 zwar geringfügig besser als der deutsche Leitindex Dax . Im Vergleich zum europäischen Bankensektor haben sie aber noch deutlichen Nachholbedarf: Der Stoxx 600 Banks gewann im Jahresverlauf bereits gut 20 Prozent.

Entsprechend lobte Goldman-Experte Chris Hallam auch den günstigen Preis und rief ein Kursziel von 43,75 Euro aus. "Die Deutsche Bank startet eine Ära höherer Profitabilität", schrieb er. Angetrieben werde sie durch eine höhere Ertragsdynamik und den operativen Hebel.

Besonders positiv hob Hallam hervor, dass diese Entwicklung ab 2027 von einer deutlich größeren Flexibilität beim Kapital begleitet werde./ag/zb/ag/Stk

Quelle: dpa-Afx