FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax
Anleger müssen das Gesamtpaket der jüngsten Geschehnisse erst einmal verdauen. Das Iran-Abkommen ist unterschieben, Öl soll wieder durch die Straße von Hormus gelangen und die Erwartungen an eine US-Zinserhöhung steigen. Ob das alles so kommt und bleibt, muss sich zeigen. "Das technische Bild des Dax ist konstruktiv, ein dauerhafter Anstieg über die 25.000er Marke lässt aber weiter auf sich warten", hieß es am Morgen von der Helaba. Nur mit Mühe konnte der Leitindex zuletzt sechs Handelstage mit positiven Vorzeichen beenden.
Die Vorgaben sind zu Wochenschluss nicht eindeutig, denn in Asien konnten wichtige Börsen in Japan und Südkorea den Kursgewinnen an der New Yorker Nasdaq nicht folgen. Neue Impulse aus den USA wird es am Freitag wegen des dort verlängerten Wochenendes nicht geben. Der Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners rechnet deshalb auch in Europa mit reduzierten Umsätzen, die den Markt anfälliger für Schwankungen machten.
Zu solchen Schwankungen beitragen könnte auch der am Mittag anstehende Verfall an den Terminbörsen. Dann laufen Optionen und Futures auf Aktien und Indizes aus, was zumindest für gewisse Volatilität sorgen könnte. Auch dabei sieht Altmann die 25.000-Punkte-Marke im Mittelpunkt.
Verdauen müssen Anleger eventuell auch die zuletzt wieder angezogenen Kurse im Chipbereich und bei KI-Profiteuren. Bei Aktien wie Infineon
Vorbörslich bewegten sich zumindest die Titel von Infineon im Minus. Zusätzlich könnten Chipausrüster wie Aixtron
Resultate zu verwerten gab es vom Baumarktkonzern Hornbach Holding
Nach Börsenschluss erst werden am Freitag die bereits beschlossenen Indexänderungen wirksam. Die Aktien des Baukonzerns Hochtief
Quelle: dpa-Afx