FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger verkaufen am Dienstag einmal mehr ihre Rüstungsaktien. Die Rally, die Rheinmetall
Die Debatte darüber, ob die Konflikte am Verhandlungstisch eine Lösung finden, wirkt sich seit einigen Wochen immer wieder belastend aus auf die Sektorwerte, die seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022 eine fulminante Rally hingelegt haben. Geopolitische Hoffnungsschimmer trüben immer wieder die Branchenstimmung, auch wenn Analysten stets betonen, dass ein Waffenstillstand den notwendigen Investitionen Europas in die Verteidigung keinen Abbruch tun würde. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz war deutlich geworden, dass man sich in Europa nicht mehr auf die USA als Schutzmacht verlassen will.
Zusätzlich belastet von einer negativen Analysteneinschätzung gaben die Aktien von Hensoldt
Gemessen am aktuellen Hensoldt-Kurs von 78 Euro suggeriert das Mediobanca-Ziel von 89 Euro zwar noch etwas Luft nach oben. Das vergebene Rating "Underperform" bedeutet aber, dass der Analyst Alessandro Pozzi mit einer Kursentwicklung rechnet, die mit der Branchen-Vergleichsgruppe nicht mithalten kann. Bessere Chancen sieht er bei Rheinmetall. Der Dax-Konzern bildet mit Leonardo
Pozzi weitete seinen Bewertungshorizont im Rüstungsbereich aus, während die jüngsten Ereignisse in Venezuela und Grönland eine neue Weltordnung schaffen und sich ein zunehmend schärferer Ton von US-Präsident Donald Trump gegenüber Europa verdeutlicht. Vor diesem Hintergrund nahm der Experte weitere Rating-Änderungen vor, die für die Unternehmen Fincantieri
Quelle: dpa-Afx