PARIS (dpa-AFX) - Ein Boykott in China hat dem französischen Luxuskonzern LVMH
Viele Chinesen hatten die Hauptmarke Louis Vuitton im Juli und August boykottiert, nachdem diese einen Marken-Rechtsstreit gegen den heimischen Teehersteller Molly Tea gewonnen hatte. Manch einer hielt es für unfair, dass der Weltkonzern den viel kleineren Teehersteller vor Gericht gezerrt hatte. Die Mode- und Ledersparte habe unter einer rückläufigen Nachfrage in China gelitten, schrieb LVMH.
Im nachbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate verlor die LVMH-Aktie am Abend mehr als zwei Prozent. An der Börse hat sie im laufenden Jahr schon mehr als 40 Prozent eingebüßt. Ein Großteil der Luxusbranche bekommt den Rückgang der Nachfrage zu spüren. Aber kein anderer der großen Konzerne hat an der Börse so viel an Wert verloren wie LVMH./stw/nas
Quelle: dpa-Afx