Eingrenzung der Prognose des bereinigten EBITDA auf EUR 260 Mio. bis EUR 270 Mio.; zusätzlicher Ertrag aus dem US-Förderprogramm für kritische Mineralien in Höhe von EUR 26 Mio. im Q4 2026 führt zu ne
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28.10.2026 / 18:00 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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PRESSEMITTEILUNG UND INVESTOREN NEWS
3. Quartal 2026
Eingrenzung der Prognose des bereinigten EBITDA auf EUR 260 Mio. bis EUR 270 Mio.; zusätzlicher Ertrag aus dem US-Förderprogramm für kritische Mineralien in Höhe von EUR 26 Mio. im Q4 2026 führt zu neuer bereinigten EBITDA Prognose von EUR 286 Mio. bis EUR 296 Mio.
* Ausblick 2026: Eingrenzung der Prognose für das bereinigte EBITDA im Gesamtjahr 2026 auf EUR 260 Mio. bis EUR 270 Mio. (ohne Berücksichtigung der US-Förderung für kritische Mineralien nach Section 45X), gegenüber der bisherigen Spanne von EUR 250 Mio. bis EUR 270 Mio.
* US-Förderung für kritische Mineralien nach Section 45X: Erwarteter Beitrag von rund EUR 26 Mio. zum bereinigten EBITDA im Q4 2026; daraus ergibt sich eine Prognose für das bereinigte EBITDA für das Gesamtjahr 2026 von EUR 286 Mio. bis EUR 296 Mio. Der entsprechende Barmittel-Zufluss wird im ersten Halbjahr 2027 erwartet.
* Bereinigtes EBITDA: im Q3 2026 in Höhe von EUR 68 Mio., ein Anstieg von 10 % gegenüber dem Vorjahr (Q3 2025: EUR 62 Mio.); bereinigtes EBITDA in den ersten neun Monaten 2026 (9M 2026) von EUR 192 Mio., ebenfalls 10 % über dem Vorjahreswert (9M 2025: EUR 174 Mio.).
* Netto-Verschuldungsgrad: zum September 2026 auf x2,16 reduziert (September 2025: x2,59) und damit den konsequenten Schuldenabbaupfad von Befesa weiter fortgesetzt.
* Kreditrating: S&P Global Ratings hat Befesa im September 2026 auf BB+ hochgestuft und damit das gestärkte Finanzprofil sowie den anhaltenden Schuldenabbau des Unternehmens gewürdigt.
Luxembourg, 29 Oktober 2026 - Befesa S.A. ("Befesa"), der führende Anbieter von Umweltdienstleistungen für die sekundäre Stahl- und Aluminiumindustrie und wichtiger Akteur innerhalb der Kreislaufwirtschaft, hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen förderfähig im Rahmen der US-Förderung für kritische Mineralien nach Section 45X des Inflation Reduction Act ist. Befesa erzielte im dritten Quartal sowie in den ersten neun Monaten 2026 robuste Ergebnisse, unterstützt durch ein verbessertes Zinkpreisumfeld und die anhaltende Erholung des Sekundäraluminiumgeschäfts. Dies gelang trotz eines uneinheitlichen Marktumfelds in der Stahlindustrie sowie der zeitlichen Verteilung planmäßiger Wartungsstillstände.
Ausblick
Befesa hat die Prognose für das bereinigte EBITDA im Gesamtjahr 2026, ohne Berücksichtigung der US-Förderung für kritische Mineralien nach Section 45X, von bislang EUR 250 Mio. bis EUR 270 Mio. auf EUR 260 Mio. bis EUR 270 Mio. eingegrenzt. Für das vierte Quartal wird mit einer weiteren Ergebnisverbesserung gerechnet, getragen von steigenden Volumina und der anhaltenden Erholung des Sekundäraluminiumgeschäfts, denen höhere Inflations- und Kostenbelastungen teilweise entgegenwirken. Aus der US-Förderung für kritische Mineralien nach Section 45X wird im vierten Quartal 2026 ein Beitrag von rund EUR 26 Mio. zum bereinigten EBITDA erwartet, wodurch sich die Prognose des bereinigten EBITDA für das Gesamtjahr 2026 auf EUR 286 Mio. bis EUR 296 Mio. erhöht.
Der Antrag auf die US-Förderung für kritische Mineralien nach Section 45X des Inflation Reduction Act wurde im Oktober 2026 bei der US-Steuerbehörde (Internal Revenue Service, IRS) eingereicht. Die Förderung bezieht sich auf die Produktion kritischer Mineralien in Befesas Zinkraffinerie in Mooresboro. Der derzeit geschätzte Förderbetrag beläuft sich auf USD 29 Mio., entsprechend rund EUR 26 Mio. bei einem Wechselkurs von USD/EUR 1,12; der endgültige Betrag wird auf Grundlage der Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2026 ermittelt. Die Förderung wird gemäß IAS 20 als Minderung der operativen Kosten erfasst und leistet damit einen entsprechenden positiven Beitrag zum bereinigten EBITDA. Der endgültige Förderbetrag sowie der Zeitpunkt des Mittelzuflusses stehen weiterhin unter dem Vorbehalt der Prüfung durch den IRS.
Die Prognose für den operativen Cashflow im Gesamtjahr 2026 bleibt unverändert und sieht ein Wachstum im einstelligen Prozentbereich vor, da aus der US-Förderung für kritische Mineralien nach Section 45X im Geschäftsjahr 2026 kein Mittelzufluss erwartet wird. Der erste Zufluss wird vielmehr im ersten Halbjahr 2027 erwartet. Der Nettoverschuldungsgrad (Net Leverage) wird unter Einbeziehung der Förderung nach Section 45X bei rund dem 1,8-Fachen erwartet. Das Ergebnis je Aktie (EPS) dürfte vorbehaltlich der abschließenden bilanziellen Würdigung über EUR 2,90 liegen.
Operative Ergebnisse
In den ersten neun Monaten 2026 (9M 2026) stiegen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 1% auf EUR 901 Mio. (9M 2025: EUR 892 Mio.). Das bereinigte EBITDA erhöhte sich um 10% auf EUR 192 Mio. (9M 2025: EUR 174 Mio.). Im dritten Quartal 2026 (Q3 2026) stieg das bereinigte EBITDA ebenfalls um 10 % auf EUR 68 Mio. (Q3 2025: EUR 62 Mio.), während sich die bereinigte EBITDA-Marge leicht auf 22 % verbesserte (Q3 2025: 21 %). Die Ergebnissteigerung wurde insbesondere durch höhere Zinkpreise sowie die Erholung der Margen im Sekundäraluminiumgeschäft getragen. Diese positiven Effekte konnten geringere Volumina infolge von Wartungsstillständen, ein durchwachsenes Marktumfeld in der Stahlindustrie, höhere Energiekosten, allgemeine Inflationseffekte sowie ungünstige Wechselkursentwicklungen mehr als ausgleichen.
Im EAF-Stahlstaubsegment blieben die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten 2026 (9M 2026) mit EUR 591 Mio. weitgehend stabil (9M 2025: EUR 594 Mio.), während das bereinigte EBITDA um 2% auf EUR 158 Mio. anstieg (9M 2025: EUR 154 Mio.). Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf 27 % (9M 2025: 26 %). Der Durchsatz von Stahlstaub blieb mit 891 Tsd. Tonnen trotz Wartungsstillständen weitgehend stabil und lag 0,5 % unter dem Vorjahreswert. Höhere Zinkpreise wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus, wurden jedoch teilweise durch geringere WOX-Volumina, höhere Energiekosten, allgemeine Inflationseffekte sowie ungünstige Wechselkursentwicklungen kompensiert.
Das Aluminiumgeschäft setzte seinen Erholungskurs fort. Das EBITDA stieg in den ersten neun Monaten 2026 (9M 2026) um 52 % auf EUR 34 Mio. (9M 2025: EUR 23 Mio.). Unterstützt wurde die Entwicklung durch deutlich verbesserte Margen im Sekundäraluminiumgeschäft, höhere Preise für Salzschlacken sowie niedrigere operative Kosten. Die Volumina von Salzschlacken und SPL beliefen sich auf 304 Tsd. Tonnen und lagen damit 3 % unter dem Vorjahreswert. Die Produktion von Sekundäraluminiumlegierungen ging um 6 % auf 111 Tsd. Tonnen zurück, was auf die im Berichtszeitraum durchgeführten Wartungsstillstände zurückzuführen ist. Die europäische Sekundäraluminiumindustrie war weiterhin von einer angespannten Versorgung mit Aluminiumschrott geprägt. Für das vierte Quartal wird erwartet, dass eine höhere Aluminiumproduktion zu steigenden Volumina im Salzschlackengeschäft beitragen wird.
Der operative Cashflow stieg in den ersten neun Monaten 2026 (9M 2026) gegenüber dem Vorjahr um 12 % auf EUR 128 Mio. Die positive Entwicklung war vor allem auf das höhere EBITDA sowie geringere Steuerzahlungen zurückzuführen und wurde teilweise durch einen höheren Mittelabfluss im Working Capital kompensiert. Die liquiden Mittel beliefen sich Ende September auf EUR 126 Mio., während die Nettoverschuldung um 8 % gegenüber dem Vorjahr auf EUR 564 Mio. zurückging. Der Nettoverschuldungsgrad verbesserte sich von x2,59 im September 2025 auf x2,16 zum Ende des Berichtszeitraums.
Im September 2026 stufte S&P Global Ratings das Kreditrating von Befesa auf BB+ herauf. Ausschlaggebend hierfür waren die starke operative Entwicklung des Unternehmens, die fortgesetzte Verbesserung seines Finanzprofils sowie der anhaltende Abbau der Verschuldung.
Das Ergebnis je Aktie (EPS) stieg in den ersten neun Monaten 2026 (9M 2026) um 12 % auf EUR 1,70, verglichen mit EUR 1,52 im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Asier Zarraonandia, CEO von Befesa, sagte: "Wir haben unsere Prognose für das bereinigte EBITDA im Gesamtjahr auf EUR 260 Mio. bis EUR 270 Mio. eingegrenzt. Dies spiegelt unsere Erwartung eines stärkeren vierten Quartals wider, getragen von steigenden Volumina, der anhaltenden Erholung des Sekundäraluminiumgeschäfts, dem aktuellen Zinkpreisumfeld sowie fortlaufenden Effizienzsteigerungen bei den operativen Kosten. Darüber hinaus erwarten wir aus der US-Förderung für kritische Mineralien nach Section 45X einen Beitrag von rund EUR 26 Mio. zum EBITDA im vierten Quartal, wodurch sich die Prognose für das bereinigte EBITDA für das Gesamtjahr auf EUR 286 Mio. bis EUR 296 Mio. erhöhen würde. Die Förderung bestätigt die strategische Bedeutung unserer Entscheidung, unsere Präsenz in den USA auszubauen. Damit haben wir Befesas Position in einem wichtigen Wachstumsmarkt gestärkt und die Grundlage für eine nachhaltige Wertschaffung geschaffen."
Wachstumsinitiativen
In Deutschland wurde die Erweiterung des Standorts Bernburg im September 2026 abgeschlossen. Die Kalt- und Warminbetriebnahme wurden erfolgreich beendet; der Hochlauf der Anlage wird derzeit im vierten Quartal fortgesetzt.
Kennzahlen
in Mio. EUR 9M 9M Ver-ände- Q3 Q3 Ver-ände- 2025 2026 rung 2025 2026 rung Umsatz 891,9 901,1 +1,0% 290,3 311,6 +7,4% Bereinigtes 173,8 191,8 +10,4% 61,7 67,8 +9,9% EBITDA Nettogewinn 60,7 68,1 +12,0% 20,7 23,0 +11,3% Gewinn je Aktie 1,52 1,70 +12,0% 0,52 0,58 +11,3% (EUR) Operativer 114,9 128,2 +11,5% 50,5 57,3 +13,5% Cashflow Nettoverschul- 610,0 563,7 -7,6% 610,0 563,7 -7,6% dung Verschuldungs- x2,59 x2,16 x2,59 x2,16 grad Webcast
Befesa führt am 29. Oktober 2026 um 9.00 Uhr MEZ einen Webcast (in englischer Sprache) zu seinen
Ergebnissen für Q3 2026 durch. Weitere Details, eine Aufzeichnung und andere Termine sind auf der
Website von Befesa einsehbar: www.befesa.com
Finanzkalender
Der Finanzkalender für 2026 ist im Bereich Investor Relations / Investor's Agenda auf der Befesa Website verfügbar. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.befesa.com
Über Befesa
Befesa ist ein führender Akteur in der Kreislaufwirtschaft und Anbieter von umweltrechtlich regulierten Dienstleistungen für die Stahl- und Aluminiumindustrie mit Anlagen in Deutschland, Spanien, Schweden, Frankreich, Türkei, Südkorea, China und den USA. Mit den beiden Geschäftseinheiten Stahlstaub- und Aluminiumsalzschlackenrecycling, die ein wichtiger Bestandteil der Kreislaufwirtschaft sind, recycelt Befesa jährlich rund 1,9 Mio. Tonnen Reststoffe und produziert rund 1,7 Mio. Tonnen neue Materialien. Diese führt Befesa dem Rohstoffmarkt zu und reduziert somit den Verbrauch natürlicher Ressourcen. Weitere Informationen befinden sich auf der Internetseite des Unternehmens: www.befesa.com
Investor Relations
Email: irbefesa@befesa.com
Telefon: +49 2102 1001 0
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Quelle: dpa-Afx