Energiekontor AG: Positiver Bescheid für weiteres und viertes Solarparkprojekt in Mecklenburg-Vorpommern (45MWp) - Gesamterzeugungsleistung aller vier Projekte erhöht sich auf rund 175 MWp

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13.12.2022 / 09:58 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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* Viertes Solarparkprojekt mit 45 MWp in der Kommune Marlow erhält positiven Bescheid aus dem Zielabweichungsverfahren

* Alle vier Solarparkprojekte werden frei von staatlicher Förderung und mit interkommunaler Beteiligung durch die beiden Kommunen Dettmannsdorf und Marlow im Landkreis Vorpommern-Rügen realisiert

* Stromerzeugung der vier Solarparks wird im ersten vollen Betriebsjahr bei rund 190 Mio. kWh p.a. liegen und damit grünen Strom für rund 54.000 Haushalte liefern

Bremen, 13. Dezember 2022 - Die im SDAX gelistete Energiekontor AG (ISIN DE0005313506), einer der führenden deutschen Projektentwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks, hat für ein weiteres und damit viertes Solarparkprojekt in Mecklenburg-Vorpommern einen positiven Bescheid über das Zielabweichungsverfahren erhalten. Das Solarparkprojekt in der Stadt Marlow hat eine Erzeugungsleistung von 45 MWp. Bereits Mitte Oktober 2022 hatte Energiekontor die positiven Bescheide für drei Solarparkprojekte in der Region mit einer Erzeugungsleistung von insgesamt rund 130 MWp erhalten. Die Gesamterzeugungsleistung aller vier Projekte erhöht sich folglich auf rund 175 MWp. Damit treibt Energiekontor die Energiewende in Deutschland aktiv voran und setzt gleichzeitig die weitere technologische Diversifizierung der Projektpipeline auf die Bereiche Wind an Land und Solar planungsgemäß um. Allein die Gesamterzeugungsleistung der vier Solarparkprojekte in Mecklenburg-Vorpommern übersteigt die Erzeugungsleistung der bisher von Energiekontor im Bereich Solar realisierten Projekte um mehr als das Zweifache.

"Wir freuen uns, dass wir als Pioniere der Energiewende und als eines der ersten Unternehmen in Deutschland überhaupt, gleich vier großflächige Solarparkprojekte über das Zielabweichungsverfahren realisieren werden", sagt Peter Szabo, Vorstandsvorsitzender der Energiekontor AG. "Der Anfang ist gemacht. Jetzt erhoffen wir uns aus positiven Lerneffekten auf beiden Seiten eine Zeit- und Aufwandsersparnis bei zukünftigen Zielabweichungsverfahren, damit wir Projekte noch rascher umsetzen können. Für die aktuellen vier Solarparkprojekte haben wir bereits mit den nächsten Realisierungsschritten begonnen. Die Solarparks sollen so rasch wie möglich in Betrieb genommen werden, damit sie einen aktiven Beitrag zur Energiewende leisten können", so Szabo weiter.

Mit den jetzt vier Solarparkprojekten in Dettmannsdorf und Marlow, im Landkreis Vorpommern-Rügen, lassen sich ab dem ersten vollen Betriebsjahr ca. 110.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen und rechnerisch rund 54.000 Haushalte pro Jahr mit grünem Strom versorgen. Der Baubeginn für die Projekte ist für das 2023 angesetzt. Die Inbetriebnahme soll Ende 2024 erfolgen.

Die Solarparks werden über die im EEG geregelte kommunale Beteiligung die Gemeinde Dettmannsdorf und die Stadt Marlow insgesamt mit einem jährlichen sechsstelligen Betrag am Ertrag beteiligen. Diese Mittel stehen dem Haushalt der Kommunen direkt zur Verfügung. Darüber hinaus werden die Eigentümer der Flächen einen Teil ihrer Einnahmen jährlich an gemeinnützige Organisationen abgeben, um so die Kommunen und Region an dem Solarpark partizipieren zu lassen. Über die Gewerbesteuer werden weitere Einnahmen an die Kommunen fließen. Neben den monetären Vorteilen sollen zudem an jedem der Solarparks jeweils ein Aussichtsturm für interessierte Besucher:innen entstehen und eine Elektrotankstelle in der Gemeinde Dettmannsdorf und Stadt Marlow errichtet werden. Betreiber bleibt die Energiekontor AG.

Der Ausbau der Erneuerbaren in Mecklenburg-Vorpommern geht voran Mecklenburg-Vorpommern will bis 2035 rechnerisch den gesamten Energiebedarf des Bundeslandes für Strom, Wärme und Mobilität über Erneuerbare Energien abdecken. Dem weiteren Ausbau der Solarenergie kommt dabei eine besondere Rolle zu.

Kommunen begrüßen Genehmigungen Auch die jeweiligen Kommunen begrüßen die positiven Bescheide und freuen sich, dass die Solarparkprojekte nun wie geplant in die Realisierung gehen können. Über die kommunale Beteiligung werden die Gemeinde Dettmannsdorf und Stadt Marlow in Zukunft finanziell von den Erträgen profitieren und auch die Verpachtung von Landflächen bietet der Region zusätzliche Chancen - heute und in der Zukunft.

Über die Energiekontor AG: Eine solide Geschäftspolitik und viel Erfahrung in Sachen Erneuerbare Energien: Dafür steht Energiekontor seit über 30 Jahren. 1990 in Bremerhaven gegründet, zählt das Unternehmen zu den Pionieren der Branche und ist heute einer der führenden deutschen Projektentwickler. Das Kerngeschäft erstreckt sich von der Planung über den Bau bis hin zur Betriebsführung von Wind- und Solarparks im In- und Ausland. Darüber hinaus betreibt Energiekontor Wind- und Solarparks mit einer Nennleistung von rund 370 Megawatt im eigenen Bestand. Auch wirtschaftlich möchte die Energiekontor AG eine Pionierrolle einnehmen und in allen Zielmärkten schnellstmöglich die ersten Wind- und Solarparks unabhängig von staatlichen Förderungen zu Marktpreisen realisieren.

Neben dem Firmensitz in Bremen unterhält Energiekontor Büros in Bremerhaven, Hagen im Bremischen, Aachen, Augsburg, Bernau bei Berlin, Potsdam, Berlin-Spandau und Hildesheim. Außerdem ist das Unternehmen mit Niederlassungen in England (Leeds), Schottland (Edinburgh, Glasgow), Portugal (Lissabon), USA (Houston/Texas und Rapid City/South Dakota) und Frankreich (Toulouse, Rouen) vertreten.

Die stolze Bilanz seit Firmengründung: 138 realisierte Windparks und 14 Solarparks mit einer Gesamtleistung von deutlich über 1,2 Gigawatt. Das entspricht einem Investitionsvolumen von ca. 1,8 Mrd. Euro.

Die Energiekontor AG (WKN 531350/ISIN DE0005313506/General Standard) notiert im SDAX der Deutschen Börse in Frankfurt und kann an allen deutschen Börsenplätzen gehandelt werden.

Kontakt: Investor Relations / Presse Till Gießmann Tel.: +49 421 3304-126 E-Mail: till.giessmann@energiekontor.com www.energiekontor.de

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Quelle: dpa-Afx