GRAMMER AG veröffentlicht Ergebnisse für das erste Quartal 2026
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29.04.2026 / 09:00 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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GRAMMER AG veröffentlicht Ergebnisse für das erste Quartal 2026
* Umsatz in Höhe von 462,0 Mio. EUR (Q1 2025: 487,4 Mio. EUR)
* EBIT steigt um 21,4 % auf 23,3 Mio. EUR bei einer deutlich verbesserten EBIT-Marge von 5,0 % (Q1 2025: 3,9 %)
* Operatives EBIT bei 18,3 Mio. EUR unter Vorjahr (Q1 2025: 23,9 Mio. EUR); bereinigt um positive Währungseffekte in Höhe von 4,7 Mio. EUR.
* Umsatzrückgang in den Regionen AMERICAS (-18,9 %) und APAC (-4,8 %); während die Region EMEA nur einen leichten Rückgang verzeichnete (-1,7 %); Umsatzentwicklung deutlich durch Währungseffekte beeinflusst
* Umsatzanstieg um 2,1% im Produktbereich Commercial Vehicles, Automotive verliert 9,3% Umsatz im Vergleich zum Vorjahr
* Unveränderter Ausblick für das Geschäftsjahr 2026: Umsatz von rund 1,9 Mrd. EUR bei einem operativen EBIT von ca. 80 Mio. EUR
* Jens Öhlenschläger als CEO für die kommenden Jahre bestätigt
Ursensollen, 29. April 2026 - Die GRAMMER Gruppe hat heute die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2026 veröffentlicht. Demnach ging der Umsatz im Berichtszeitraum um 5,2 % auf 462,0 Mio. EUR zurück (Q1 2025: 487,4 Mio. EUR). Bereinigt um Währungseffekte belief sich der Umsatzrückgang jedoch auf lediglich 1,9 %. Mit Blick auf die Regionen war der Umsatzrückgang in AMERICAS und APAC besonders ausgeprägt; in den Produktbereichen verzeichnete Automotive einen rückläufigen Umsatz von 9,3 % auf 284,8 Mio. EUR, während der Umsatz im Bereich Commercial Vehicles um 2,1 % auf 177,2 Mio. EUR anstieg.
Trotz des Umsatzrückgangs verzeichnete GRAMMER in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 einen deutlichen Anstieg des EBIT auf 23,3 Mio. EUR (Q1 2025: 19,2 Mio. EUR). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 5,0 % nach 3,9 % im Vorjahreszeitraum. Das operative EBIT ging um 5,6 Mio. EUR auf 18,3 Mio. EUR zurück und wurde im ersten Quartal 2026 durch Umsatzrückgänge in den Regionen AMERICAS und APAC belastet. Vor allem das Geschäft im Bereich Automotive in China verzeichnete eine schwächere Entwicklung, was auf einen ungünstigen Kunden- und Produktmix zurückzuführen ist.
Des Weiteren wurde das operative EBIT um positive Währungseffekte in Höhe von 4,8 Mio. EUR bereinigt. Im ersten Quartal des Vorjahres waren hingegen negative Währungseffekte in Höhe von 4,7 Mio. EUR zu verzeichnen. Die operative EBIT-Marge lag mit 4,0 % nahezu auf dem Niveau des Gesamtjahres 2025 in Höhe von 4,1 % (Q1 2025: 4,9 %).
Geschäftsentwicklung in den Regionen
In EMEA erzielte GRAMMER im Zeitraum Januar bis März 2026 einen Umsatz von 280,5 Mio. EUR (Q1 2025: 285,2 Mio. EUR). Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,7 % ist auf die Entwicklung im Produktbereich Automotive zurückzuführen, in dem der Umsatz aufgrund der anhaltend schwachen Marktentwicklung um 3,6 % auf 159,7 Mio. EUR sank. Im Bereich Commercial Vehicles stieg der Umsatz hingegen um 1,1 % auf 120,8 Mio. EUR. Insbesondere das Produktsegment Landwirtschafts- und Baumaschinen trug positiv zum Umsatzwachstum bei. Die Ertragslage in der Region EMEA entwickelte sich weiterhin positiv. Die Kostensenkungs- und Restrukturierungsmaßnahmen aus den "TOP 10" Maßnahmen zeigen hier nachhaltige Wirkung. Infolgedessen stieg das operative EBIT von 15,0 Mio. EUR auf 18,8 Mio. EUR. Es wurde um positive Währungseffekte in Höhe von 0,9 Mio. EUR bereinigt. Die operative EBIT-Marge verbesserte sich von 5,3 % auf 6,7 %. Mit 19,8 Mio. EUR lag das EBIT ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert (Q1 2025: 13,0 Mio. EUR).
Die Region APAC verzeichnete einen währungsbedingten Umsatzrückgang um 4,8 % auf 120,6 Mio. EUR (Q1 2025: 126,7 Mio. EUR). Bereinigt um Währungseffekte verzeichnete die Region ein Umsatzwachstum von 2,0 % auf 129,2 Mio. EUR. Während sich die Umsätze im Produktbereich Automotive um 14,7% auf 79,5 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr reduzierten, verzeichnete der Produktbereich Commercial Vehicles ein starkes Wachstum von 22,7 % auf 41,1 Mio. EUR, unterstützt durch eine stärkere Nachfrage bei Land- und Baumaschinen sowie im Lkw-Geschäft. Die Ertragsseite wurde in der Region APAC vor allem durch einen ungünstigen Kunden- und Produktmix belastet. Das operative EBIT belief sich auf 8,1 Mio. EUR gegenüber 9,8 Mio. EUR im Vorjahresquartal, bei einer operativen EBIT-Marge von 6,7 % (Q1 2025: 7,7 %). Das operative EBIT in APAC wurde um negative Währungseffekte in Höhe von 0,4 Mio. EUR bereinigt. Das EBIT belief sich auf 7,7 Mio. EUR (Q1 2025: 9,8 Mio. EUR), bei einer EBIT-Marge von 6,4 % (Q1 2025: 7,7 %).
Der Umsatz in der Region AMERICAS belief sich im Berichtszeitraum auf 70,3 Mio. EUR, ein Rückgang von 18,9 % gegenüber dem Vorjahr (Q1 2025: 86,7 Mio. EUR). Bereinigt um Währungseffekte betrug der Umsatzrückgang 10,5 %. Der geringere Umsatz ist in erster Linie auf den Auslauf von Plattformen im Automotive-Geschäft sowie auf geringere Absatzvolumina im Bereich Commercial Vehicles zurückzuführen. Dementsprechend verzeichnete die Region in beiden Produktbereichen einen deutlichen Umsatzrückgang. Im Bereich Automotive sank der Umsatz um 18,2 % auf 47,5 Mio. EUR (Q1 2025: 58,1 Mio. EUR), während er im Bereich Nutzfahrzeuge um 20,3 % auf 22,8 Mio. EUR zurückging. Infolge des starken Umsatzrückgangs reduzierte sich der operative EBIT im ersten Quartal auf -3,9 Mio. EUR. (Q1 2025: 1,6 Mio. EUR). Die operative EBIT-Marge betrug -5,5 % (Q1 2025: 1,8 %). Das operative EBIT in AMERICAS wurde um positive Währungseffekte in Höhe von 2,5 Mio. EUR bereinigt. Das EBIT im ersten Quartal 2026 betrug -1,3 Mio. EUR (Q1 2025: -1,0 Mio. EUR).
Jens Öhlenschläger, Vorstandssprecher der GRAMMER AG: "Das Ergebnis im ersten Quartal 2026 zeigt, dass GRAMMER zunehmend widerstandsfähig und gut aufgestellt ist, um auch in einem anhaltend volatilen Marktumfeld die Wettbewerbsposition weiterhin zu stärken. Mit unserer aktualisierten Mittelfristplanung bis 2028 haben wir ein klares Ziel für nachhaltiges Wachstum und verbesserte Profitabilität definiert - mit einem angestrebten Umsatz von 2,5 Mrd. EUR und einer operativen EBIT-Marge von über 5 %. Maßnahmen und Initiativen werden wir auch weiterhin konsequent umsetzen, um die gesteckten Ziele zu erreichen."
Vermögens- und Finanzlage zum 31. März 2026
Die Bilanzsumme der GRAMMER-Gruppe stieg zum 31. März 2026 auf 1.640,9 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 1.607,2 Mio. EUR). Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 1,8 % auf 943,7 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 927,4 Mio. EUR). Insbesondere die Sachanlagen stiegen um 6,8 Mio. EUR auf 484,4 Mio. EUR. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 2,5 % auf 697,2 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 679,9 Mio. EUR), was hauptsächlich auf einen Anstieg der kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 32,8 % auf 295,3 Mio. EUR zurückzuführen ist, bedingt durch saisonal höhere Absätze im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum vierten Quartal 2025.
Das Eigenkapital stieg zum 31. März 2026 um 6,9 % auf 297,8 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 278,6 Mio. EUR) aufgrund des positiven Ergebnisses nach Steuern. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich damit um 0,8 Prozentpunkte auf 18,1 % (31. Dezember 2025: 17,3 %). Die langfristigen Schulden blieben mit 719,1 Mio. EUR insgesamt stabil (31. Dezember 2025: 721,9 Mio. EUR). Die kurzfristigen Schulden stiegen um 17,2 Mio. EUR bzw. 2,8 % auf 623,9 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 606,7 Mio. EUR).
Kontinuität im Vorstand: Vertrag verlängert
Der Aufsichtsrat der GRAMMER AG hat den Vertrag von Jens Öhlenschläger, Sprecher des Vorstands, um eine weitere Amtszeit verlängert. Der verlängerte Vertrag tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Dr. Markus Lauer, Vorsitzender des Aufsichtsrats, äußerte sich zu dieser Entscheidung wie folgt: "Mit der Verlängerung des Vertrags von Jens Öhlenschläger als Sprecher des Vorstands bekräftigen wir unser volles Vertrauen in ihn und in den Vorstand insgesamt. Mit dem Vorstandsteam um Jens Öhlenschläger hat sich die GRAMMER AG positiv entwickelt. Diese Entscheidung steht für Kontinuität und Stabilität für die Zukunft. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit in den kommenden Jahren."
Ausblick für das Gesamtjahr 2026
GRAMMER hat seine Einschätzungen zur voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im laufenden Jahr im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2025 ausführlich dargestellt. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet GRAMMER weiterhin mit einem Umsatz von rund 1,9 Mrd. EUR bei einem operativen EBIT von ca. 80 Mio. EUR. Der Ausblick hängt jedoch maßgeblich von den weiteren geopolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ab.
Die vollständige Mitteilung zum ersten Quartal 2026 ist auf der Website unter https://www.grammer.com/investor-relations/finanzpublikationen-praesentationen/quartalsberichte/ abrufbar.
Unternehmensprofil
Die GRAMMER AG mit Sitz in Ursensollen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von gefederten Fahrer- und Passagiersitzen für On- und Offroad-Fahrzeuge. Im Bereich Automotive liefert das Unternehmen Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen, hochwertige Interieur-Komponenten und Bediensysteme für die Automobilindustrie an namhafte Pkw-Hersteller und an Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie. Der Produktbereich Commercial Vehicles umfasst die Geschäftsfelder Lkw- und Offroad-Sitze (Traktoren, Baumaschinen, Stapler) sowie Bahn- und Bussitze. Mit rund 11.400 Mitarbeiter:innen ist GRAMMER in 20 Ländern weltweit tätig. Die GRAMMER Aktie ist im Prime Standard notiert und wird an der Börse Frankfurt sowie über das elektronische Handelssystem Xetra gehandelt.
Kontakt: GRAMMER Aktiengesellschaft Katerina Koch Tel.: 09621 66 2222 investor-relations@grammer.com
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Quelle: dpa-Afx