HAMBURG (dpa-AFX) - Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA
Belastet wurde das Ergebnis durch den starken Wintereinbruch zu Jahresbeginn, einen laufenden Umbau zur Automatisierung der Hamburger Containerterminals sowie umfangreiche Infrastrukturarbeiten im Schienennetz. Hinzu kamen geopolitische Spannungen und Veränderungen internationaler Warenströme.
Höhere Personal- und Energiekosten
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sank um rund ein Drittel auf 51,3 Millionen Euro, was das Unternehmen unter anderem mit höheren Personal- und Energiekosten begründete. Der Konzernumsatz stieg hingegen um drei Prozent auf 910,9 Millionen Euro, auch dank höherer Lagergelderlöse, die die HHLA für die Lagerung von Waren erhält.
Trotz der Gewinneinbußen will die HHLA weiter investieren. "Die Modernisierung unserer Hamburger Containerterminals ist eine entscheidende Investition in die Zukunftsfähigkeit der HHLA", sagte der HHLA-Vorstandsvorsitzende, Jeroen Eijsink. "Gerade in einem herausfordernden Marktumfeld ist es von zentraler Bedeutung, unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken."
Angesichts der Belastungen hat die HHLA ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 nach unten angepasst. Statt 175 bis 195 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern erwartet die HHLA nun 150 bis 170 Millionen Euro./lux/DP/mis
Quelle: dpa-Afx