FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Lufthansa
Dem "Handelsblatt" zufolge sollen die Experten die Konsequenzen prüfen, wenn 20 oder gar 40 Flugzeuge dauerhaft stehen bleiben. Das entspräche 2,5 beziehungsweise 5 Prozent der angebotenen Sitzplatzkapazität.
Vorzugsweise sollten dafür ältere Jets ausgesucht werden, die wegen ihres hohen Treibstoffbedarfs ohnehin kurz vor der Ausmusterung stehen. Bei den Strecken sollen ertragsschwache Verbindungen in Europa auf den Prüfstand gestellt werden.
"Wir wollen früh vorbereitet sein", sagte Spohr laut der Zeitung mit Blick auf die Folgen des Kriegs im Nahen Osten. Zwar habe Lufthansa den Treibstoffbedarf zu 80 Prozent gegen Preisschwankungen abgesichert. Doch alleine für die verbleibende Treibstoffmenge würden die gestiegenen Kerosinpreise Mehrkosten von 1,5 Milliarden Euro ausmachen, so dass man um Preiserhöhungen nicht herumkomme. "Das wiederum wird sich auf die Nachfrage auswirken, es werden weniger Menschen reisen", wird der Lufthansa-Chef zitiert./ceb/DP/stw
Quelle: dpa-Afx