(Im dritten Absatz wird der Gewinnanstieg berichtigt; Redigierfehler)
PARIS (dpa-AFX) - Beim französischen Luxuskonzern Hermes
In den drei Monaten bis Ende Juni profitierte der Hersteller von einer Erholung im französischen Heimatmarkt, einem beliebten Reiseziel von Touristen. Getragen wurde das Wachstum vor allem von einem kräftigen Zuwachs in Nord- und Südamerika. Der Konflikt im Nahen Osten belastete zwar auch Hermes weiter, und der Umsatz dort ging erneut zurück - allerdings nicht mehr so stark wie noch im Vorquartal. Diese Region habe "in einem instabilen geopolitischen Umfeld bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gezeigt", erklärte das Unternehmen.
Für das erste Halbjahr ergibt sich damit ein Umsatzplus von 1,6 Prozent auf knapp 8,2 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn von 3,35 Milliarden Euro lag knapp über dem Vorjahreswert.
Insgesamt verkraftete Hermes den Nachfragerückgang im gesamten Luxusgütermarkt bisher besser als Wettbewerber. Grund sind vor allem das auf gezielter Verknappung basierende Geschäftsmodell. Für die Produkte des Luxusanbieters gibt es oft langen Wartelisten, insbesondere für die begehrten Kelly- und Birkin-Handtaschen./tav/mis
Quelle: dpa-Afx