NEUTRAUBLING (dpa-AFX) - Der Getränkeabfüllanlagen-Hersteller Krones dämpft seine Umsatzplanung für das laufende Jahr und auf mittlere Sicht. Grund seien ungünstige Entwicklungen in relevanten Absatzmärkten, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Dabei verwies der Konzern auf gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten und die herausfordernden geopolitischen Rahmenbedingungen, die zu steigenden Kosten bei den Kunden geführt hätten. Konkret peilt das Krones-Management für 2026 noch ein währungsbereinigtes Umsatzplus von einem bis zwei Prozent an, statt wie zuvor um drei bis fünf Prozent. Der Aktienkurs fiel um zuletzt fast 7 Prozent.

Für das 2028 stehen jetzt 6,0 bis 6,2 Milliarden im Plan, statt rund 7 Milliarden Euro. Auch das mittelfristige Margenziel schraubte der Konzern am oberen Ende herunter, behielt die entsprechende Prognose für 2026 aber bei.

In den ersten neun Monaten 2026 erzielte der Konzern vorläufigen Berechnungen zufolge gut 4,1 Milliarden Euro Umsatz, das war im Vergleich zum Vorjahr währungsbereinigt ein Plus von 0,8 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg auch dank US-Zollrückerstattungen um rund 5 Prozent auf rund 453 Millionen./tav/mis

Quelle: dpa-Afx