MAINTAL (dpa-AFX) - Der Verbindungstechnikhersteller und Autozulieferer Norma Group will in den kommenden Jahren mit seiner neue Aufstellung leicht wachsen und dabei deutlich profitabler werden. Der um Währungseffekte bereinigte Umsatz soll im Zeitraum von 2026 bis 2031 im Schnitt um ein bis drei Prozent zulegen, wie der SDax-Konzern am Montag in Maintal mitteilte. Vom Erlös sollen bis 2031 bereinigt um Sondereffekte mehr als 10 Prozent als Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) übrigbleiben.

Im dritten Quartal erwirtschaftete der Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen einen Umsatz von 207,8 Millionen Euro und eine Ebit-Marge von 3,7 Prozent. Die vollständigen Zahlen zum Quartal will das Unternehmen wie geplant am 3. November veröffentlichen. Die Ziele für das Gesamtjahr 2026 bestätigte das Unternehmen.

Derweil will der Norma-Vorstand um Unternehmenschefin Birgit Seeger die Dividendenpolitik neu ausrichten. Ab 2027 sollen mindestens 10 Prozent des bereinigten Konzernjahresergebnisses an die Aktionäre ausgeschüttet werden, sofern die wirtschaftliche Lage und Liquidität des Unternehmens dies erlauben. Bisher betrug die Ausschüttungsquote etwa 30 bis 35 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses./mne/stk

Quelle: dpa-Afx