(Kurs aktualisiert)

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Nachfrage nach Konzerten und anderen Veranstaltungen treibt den Ticketvermarkter und Veranstalter CTS Eventim weiter an. Im zweiten Quartal legten Umsatz und Gewinn deutlich zu - allerdings nicht so stark wie zum Jahresstart. Dabei profitierte CTS Eventim von kräftigen Zuwächsen im Ticketgeschäft. Auch die eigenen Veranstaltungen legten zu, wie das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in München mitteilte.

Die CTS-Aktie gewann am Nachmittag nach einem sehr schwachen Start zuletzt gut ein Prozent auf 58,80 Euro. Am Morgen war sie noch bis auf 52,60 Euro gefallen. Seit dem Jahreswechsel hat sie ein Viertel eingebüßt.

Analysten die jüngsten Quartalszahlen als solide. Die Geschäftsdynamik sei intakt, schrieb Branchenexpertin Lara Simpson von der US-Bank JPMorgan. Gerhard Orgonas von der Privatbank Berenberg sah den Quartalsumsatz acht Prozent über der durchschnittlichen Markterwartung. Das Ticketgeschäft habe von den anstehenden Olympischen Spielen in Los Angeles profitiert.

"In einem wirtschaftlich und geopolitisch anspruchsvollen Umfeld wächst CTS Eventim konstant profitabel", sagte Vorstandschef Klaus-Peter Schulenberg und bestätigte seine Geschäftsprognose für das laufende Jahr. Die starke Position des Unternehmens in Europa und seine wachsende globale Präsenz seien die Basis für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren.

Im zweiten Quartal erzielte CTS Eventim einen Umsatz von gut 899 Millionen Euro und damit rund 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum ersten Quartal, als das Unternehmen ein Umsatzplus von 23 Prozent erreicht hatte, schwächte sich die Entwicklung jedoch ab.

Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um rund sechs 6 Prozent auf gut 106 Millionen Euro. Hier trug der Ticketverkauf den Löwenanteil bei. Der Überschuss sprang jedoch um 30 Prozent auf 56,7 Millionen Euro nach oben.

An seiner Jahresprognose hält Schulenberg fest. So sollen der Umsatz und der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen weiterhin leicht wachsen./stw/nas/err/mis/he

Quelle: dpa-Afx