SHIREBROOK/METZINGEN (dpa-AFX) - Die Frasers Group will nach der gescheiterten Übernahme von Hugo Boss
Die Hugo-Boss-Aktien legten am Vormittag zuletzt um knapp ein Prozent auf 39 Euro zu. Für die Frasers-Papiere ging es in London hingegen um gut ein Prozent abwärts.
Derzeit prüft die Frasers Group nach eigenen Angaben, ob sie Hugo Boss' Aufsichtsratschef Stephan Sturm weiterhin unterstützen soll. Sollte Frasers seine Unterstützung einstellen, werde dies schriftlich mitgeteilt.
Die Briten versuchen bereits seit Mitte Juni, das Ruder bei Hugo Boss zu übernehmen. Die zusätzliche Annahmefrist des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots war am 13. August ausgelaufen.
Eine Sprecherin von Hugo Boss bekräftigte auf Anfrage in Metzingen frühere Aussagen. "Wir begrüßen allgemein das anhaltende langfristige Engagement der Frasers Group für Hugo Boss sowie die konstruktive Zusammenarbeit mit ihr als unserem größten Einzelaktionär."
Die Frasers Group gehört mehrheitlich dem britischen Milliardär Mike Ashley. Die wichtigste und bekannteste Marke des Unternehmens ist die Einzelhandelskette Sports Direct. Darüber hinaus hält das Unternehmen zahlreiche Beteiligungen - etwa am Onlineshop Asos
Quelle: dpa-Afx