LUXEMBURG/LONDON (dpa-AFX) - Der Spielwarenhersteller Tonies
Auch die Profitabilität will das Unternehmen weiter steigern: Die Marge des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ber. Ebitda) soll sich mittelfristig auf 16 bis 18 Prozent verbessern. Bei den Anlegern kamen die Neuigkeiten gut an.
Für die im Kleinwerteindex SDax
Ein Händler sprach von ehrgeizigen, aber realistischen neuen Mittelfristzielen eines Unternehmens, das neuerdings bei Investoren auf großes Interesse stoße.
Auch für Oliver Wojahn von MWB Research hat sich das Unternehmen ambitionierte Mittelfristziele gesetzt. Diese unterstrichen das Potenzial seines globalen Plattformmodells, das sich von einem stark auf die DACH-Region ausgerichteten Spielzeuggeschäft zu einem skalierbaren, internationalen Audio-Ökosystem entwickele. Das Wachstum solle dabei vor allem aus ungenutzte Marktpotenziale vorangetrieben werden, vor allem auf dem riesigen US-Markt.
Bis 2030 will Tonies in allen wichtigen Regionen der Welt vertreten sein. 2027 strebt das Management um Vorstandschef Tobias Wann mindestens zwei weitere Markteintritte an. Neben Nordamerika, als größter Markt von Tonies, zählt die Region Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region) bisher zu den wichtigsten Wachstumsregionen.
Wie Mitte April mitgeteilt, peilt der Konzern für 2026 einen währungsbereinigten Umsatz von mehr als 760 Millionen Euro an bei einer bereinigten operativen Marge zwischen neun und elf Prozent. 2025 wurden Erlöse von 630 Millionen Euro erzielt. Die operative Marge lag bei 8,6 Prozent./err/mne/stk
Quelle: dpa-Afx