DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die Krise beim Verpackungsspezialisten Gerresheimer
Das mittlerweile nur noch im SDax
Seit geraumer Zeit treibt die Investoren vor allem die Unsicherheit um die Bilanzen der Düsseldorfer um. Neben dem Geschäftsbericht 2023/24, den sich die Bafin bereits näher ansieht, ist jetzt auch der Zeitraum vom 1. Dezember 2024 bis zum 31. Mai 2025 ins Visier der Aufseher geraten.
Bisher hatte die Bafin vor allem den Umgang mit "Bill-and-hold"-Verträgen moniert, nun geht es um weitere Zweifel an den Bilanzen. Bei sogenannten "Bill-and-hold"-Verträgen stellt eine Firma Ware schon in Rechnung, obwohl sie diese bislang nicht an den Käufer übergeben hat - etwa weil der Käufer die Ware aus logistischen Gründen erst später haben möchte.
Solche Vereinbarungen sind legal und nicht unüblich. Allerdings gelten recht strenge Vorschriften, wann genau eine Firma solche Geschäfte als Umsatz verbuchen darf. Es soll nicht geschehen, dass eine Firma ihre Jahreszahlen mit vorgezogenen Buchungen aufbläht und sich dadurch in besserer Verfassung zeigt, als sie es tatsächlich ist./he/men/tav/zb
Quelle: dpa-Afx