10 Dinge, die Sie heute Morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
DAX-INDIKATION: 11.812,0 plus/minus 0,0 Prozent
Technologie-Giganten wie Amazon, Microsoft und Google haben am Freitag für gute Laune an den US-BÖRSEN gesorgt. Ermutigende Quartalsbilanzen der Börsenschwergewichte trieben die Kurse.
Dow Jones 18.080,14 plus 0,1 Prozent
Nasdaq 5.092,09 plus 0,7 Prozent
S&P 500 2.117,69 plus 0,2 Prozent
Die GRIECHISCHE Regierung muss bis Anfang Mai eine Einigung mit den Euro-Partnern im Schuldenstreit erzielen, wie der stellvertretende Ministerpräsident Dragasakis der Zeitung "Avgi" sagte. Griechenland steht kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Wie lange sich das Land finanziell über Wasser halten kann, ist unklar.
Die DEUTSCHE BANK will sich sieben Jahre nach ihrem Einstieg bei der POSTBANK wieder von der Tochter trennen. Die Entscheidung fiel einstimmig in einer Sondersitzung des Aufsichtsrates. Finanzkreisen zufolge soll die POSTBANK voraussichtlich im kommenden Jahr wieder eigenständig an die Börse kommen, die DEUTSCHE BANK will ihren Anteil schrittweise auf null reduzieren. Auch die Investmentbank-Sparte der Großbank soll abspecken, zudem ist offenbar der Rückzug aus einigen Ländern geplant.
DEUTSCHE BANK: Im ersten Quartal hat Bank trotz der Milliardenstrafe im Zinsskandal zwar schwarze Zahlen geschafft, weil das Handelsgeschäft boomte. Der Nettogewinn halbierte sich aber auf 559 Millionen Euro. Das Unternehmen hat für 10.30 Uhr zu einer Pressekonferenz mit den beiden Vorstandschefs Fitschen und Jain und dem Finanzchef Krause eingeladen.
VOLKSWAGEN: Nach dem überraschenden Rücktritt von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech beginnt das Rätselraten über die künftige Rolle der einflussreichen Eigentümerfamilien. Bei der Suche nach einem neuen Vorsitzenden wollen die Eigner nichts überstürzen: "Es wird einen gewissen Zeitraum in Anspruch nehmen, um das alles zu sortieren," sagte eine Person mit Kenntnis der Beratungen der Nachrichtenagentur Reuters. Denkbar sei etwa, dass der frühere IG-Metall-Chef Huber als Piech-Stellvertreter im AR auch nach der Hauptversammlung noch für eine Übergangszeit weiter Aufsichtsratschef bleibt und danach an Vorstandschef Winterkorn übergibt. Piech hatte sich im Streit um Winterkorn von anderen Aufsichtsratsmitgliedern distanziert.
ALLIANZ-DEUTSCHLAND -Chef Markus Rieß wechselt überraschend zum Erzrivalen Ergo. Rieß soll zum 1. Oktober Vorstandschef von Ergo werden und zugleich in den Vorstand der MÜNCHENER RÜCK einziehen, wie diese mitteilte. Rieß zieht damit die Konsequenz aus der Kür von Oliver Bäte zum Nachfolger von Allianz-Vorstandschef Michael Diekmann. Er hatte sich ebenfalls Hoffnungen auf dessen Posten gemacht.
BAYER habe Goldman Sachs für den Verkauf der Sparte "Bayer Garten" beauftragt, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Gebote seien noch im April fällig. Darüber hatte auch die "FAZ" (Samstag) berichtet.
SAP-Finanzchef Mucic macht große Wachstumschancen für die Geschäftsnetzwerke seines Konzerns aus. Bis 2020 solle das Transaktionsvolumen über die Beschaffungsplattform Ariba sowie weiterer Plattformen mehr als verdoppelt werden, sagte Mucic dem Magazin "Börse Online".
RWE: Nach der Niederlage vor dem Landgericht Essen lässt der russische Oligarch Lebedew nicht locker. "Alle unsere Berater, darunter namhafte deutsche Juristen, geben uns gute Chancen, zu unserem Recht zu kommen", sagte Lebedew der "FAZ". Bei dem Streit geht es um den 2008 geplatzten Einstieg von RWE in den russischen Strommarkt. Lebedew hat Schadenersatz in Höhe von rund 700 Millionen Euro plus Zinsen gefordert.
Reuters
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