10 Dinge, die Sie heute Morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
US-AKTIEN Stand Veränderung
Dow Jones 16.433,09 plus 0,6 Prozent
Nasdaq 4.822,34 plus 0,5 Prozent
S&P 500 1.961,05 plus 0,5 Prozent
Die Bundesregierung zieht angesichts des anhaltenden Zustroms von Flüchtlingen die Notbremse und führt wieder GRENZKONTROLLEN ein. Bundesinnenminister de Maiziere begründete die Kehrtwende der Regierung in der Flüchtlingspolitik auch mit der Sicherheitslage. Der Zugverkehr aus Österreich wurde zunächst für zwölf Stunden gestoppt.
In CHINA kühlt sich die Konjunktur weiter ab. Die Industrieproduktion stieg im August um 6,1 Prozent zu, während Analysten ein Plus von 6,4 Prozent prognostiziert hatten. Auch die Investitionen fielen schwächer aus als erwartet. Ökonomen rechnen daher mit zusätzlichen Schritten der Regierung zur Stützung des Wachstums.
CREDIT SUISSE : Die Private-Banking-Aktivitäten in den USA sollten verkauft und das Investmentbanking massiv verkleinert werden, berichtete "Schweiz am Sonntag" unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Credit-Suisse-Chef Thiam hatte bei seinem Amtsantritt im Juli eine grundlegende Überprüfung der Strategie angekündigt. Dem Blatt zufolge sollen die Ergebnisse bereits Ende Oktober vorgelegt werden und damit früher als gedacht. So solle den Märkten Zeit gegeben werden, sich auf eine geplante Kapitalerhöhung einzustellen. Ein Credit-Suisse-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.
DEUTSCHE BANK : Im Rechtsstreit mit Investoren über Preisabsprachen bei Kreditausfallversicherungen (CDS) haben zwölf internationale Großbanken offenbar einen milliardenschweren Vergleich erzielt. Die Institute hätten zugestimmt, 1,865 Milliarden Dollar zu zahlen, teilte einer der Anwälte der Anleger mit. Details der Vereinbarung müssten allerdings noch ausgehandelt werden. Neben der Deutschen Bank, waren auch CREDIT SUISSE, UBS, BANK OF AMERICA, BARCLAYS, BNP PARIBAS, CITIGROUP, GOLDMAN SACHS, HSBC, JPMORGAN, MORGAN STANLEY und die ROYAL BANK OF SCOTLAND verklagt worden.
E.ON : Moody's senkte den Ausblick für den Energiekonzern auf "negativ" von "stabil". Die Experten begründeten den Schritt damit, dass E.ON unter dem Druck der Bundesregierung nun doch an ihren deutschen Atomkraftwerken festhält. Die Bonitätsnote lautet "Baa1".
MÜNCHENER RÜCK : Die verheerende Explosion im Hafen der chinesischen Großstadt Tianjin wird die Versicherer laut Münchener Rück bis zu drei Milliarden Dollar kosten. Vorstand Jeworrek sagte in Monte Carlo, er gehe davon aus, dass die Schäden in der oberen Hälfte der Marktschätzungen lägen, wonach die Katastrophe 1,6 bis drei Milliarden Dollar kosten werde. "Das wird ein Großschaden für uns und viele andere im Markt", sagte Jeworrek. Abstriche an der Gewinnprognose werde die Münchener Rück aber wegen Tianjin nicht machen müssen.
MÜNCHENER RÜCK: Der scharfe Wettbewerb gehe weiter, Preise und Bedingungen für Rückversicherungsschutz seien deshalb weiterhin unter Druck, erklärte die Münchener Rück, "allerdings mit nachlassender Intensität".
RÜCKVERSICHERER: Fortsetzung des Rückversicherer-Treffens in Monte Carlo u.a. mit Pressegespräch von Hannover Rück und Roundtable von Münchner Rück
Reuters
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