10 Dinge, die Sie heute Morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
CHINA: Das Wachstum hat sich weiter abgeschwächt. Die Wirtschaftsleistung legte im dritten Quartal um 6,9 Prozent zu, wie das Statistikamt mitteilte. Das ist der niedrigste Wert seit der globalen Rezession Anfang 2009. Allerdings fielen die Daten etwas besser aus als erwartet. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich mit 6,8 Prozent gerechnet. Chinas Führung warnte am Wochenende vor übertriebenen Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. "Wir machen uns Sorgen um die chinesische Wirtschaft", räumte Präsident Xi Jinping im Reuters-Interview ein. "Wir arbeiten hart, um dies zu bewältigen." Regierungschef Li sprach von Schwierigkeiten, das Wachstumsziel zu erfüllen.
WINCOR NIXDORF /DIEBOLD : Der US-Geldautomaten-Hersteller Diebold bietet 1,73 Milliarden Euro in bar und Aktien für den ähnlich großen deutschen Rivalen Wincor Nixdorf, wie beide Unternehmen mitteilten. Unter Dach und Fach sei die Fusion aber noch nicht, betonten sie. Derzeit prüfe Diebold noch die Bücher von Wincor Nixdorf. Diebold bietet den Wincor-Aktionären je Aktie 52,50 Euro. Das ist ein Aufschlag von 35 Prozent zum Schlusskurs am Freitag.
VOLKSWAGEN : Der Betriebsrat befürchtet als Folge des Abgasskandals eine Reduzierung der Leiharbeit im Konzern. Die Arbeitnehmervertreter würden "alle Möglichkeiten unterstützen, um die Arbeitsplätze unserer Kolleginnen und Kollegen mit Leiharbeitsverträgen zu sichern", sagte ein Sprecher des Konzernbetriebsrats. "Wir wissen, dass der Vorstand andere Szenarien diskutiert".
VOLKSWAGEN hat nach Angaben von Insidern bei der Manipulation der Abgaswerte mehrere Versionen seiner Software eingesetzt. Die illegale Software sei an vier verschiedene Motorentypen angepasst worden, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen zu Reuters.
Der ehemalige VOLKSWAGEN-Chef Winterkorn scheidet auch aus dem Vorstand der PORSCHE HOLDING aus. Winterkorns Nachfolger wird VW-Aufsichtratschef Pötsch, wie die Porsche Automobil Holding mitteilte.
DEUTSCHE BANK : Im US-Rechtsstreit mit Investoren über Preisabsprachen bei Kreditausfallversicherungen (CDS) zahlt die Deutsche Bank 120 Millionen Dollar, wie aus Gerichtsdokumenten zu hervorgeht.
BAYER will sein Agrarchemiegeschäft auch mit Übernahmen stärken. Bayer habe keine Absicht, die Sparte zu verkaufen, betonte Firmenchef Dekkers in der "FT". Die Frage sei eher, ob man etwas dazufügen möchte. "Und ich würde sagen, ja: Wenn es eine passende Gelegenheit gibt, wäre ich interessiert."
BMW wird sich als einer der letzten deutschen Premiumhersteller für GOOGLE öffnen. "Auch wir werden CarPlay von Apple und Android Auto von Google in unsere Fahrzeuge integrieren", sagte BMW-Entwicklungschef Fröhlich auf einer Veranstaltung der "Automobilwoche".
TAG IMMOBILIEN will sich aus dem Übernahmepoker in der deutschen Wohnungsbranche heraushalten. "TAG Immobilien war selber ein großer Konsolidierer", sagte Finanzchef Thiel der "Euro am Sonntag". "Im Moment sehen wir uns in keiner aktiven Rolle, da Wohnungsunternehmen insgesamt sehr hoch bewertet sind."
APPLE : Nach der Niederlage im Patentstreit mit einer US-Hochschule muss Apple 234 Millionen Dollar Schadenersatz zahlen. Die Universität von Wisconsin hatte 400 Millionen Dollar verlangt.
Dax-Indikation Lang & Schwarz 10.135,50
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