KI-Aktien fahren derzeit Achterbahn. Doch mit diesen sechs sicheren Aktien können Anleger ihrem Depot mehr Stabilität verleihen. Selbst im Bärenmarkt 2022 bewiesen sie ihre Stärke.

Das Wichtigste an der Börse ist, auch in schwierigen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren. Gerade bei den sehr volatilen KI-Aktien fällt das aktuell jedoch nicht leicht, selbst wenn die langfristigen Aussichten gut sind. Umso wichtiger ist ein solider Kern im Portfolio, der weniger stark den kurzfristigen Stimmungsschwankungen des Marktes ausgesetzt ist. In diesem Artikel stellen wir daher sechs Aktien vor, die sich laut The Motley Fool in der Vergangenheit in schwierigen Börsenphasen deutlich besser entwickelt haben als der Gesamtmarkt. Alle sechs Aktien schlugen den S&P 500 im Bärenmarkt 2022.

Berkshire Hathaway: Versicherungen, Eisenbahnen und Energieunternehmen sorgen bei dem von Warren Buffett aufgebauten Konglomerat für breit gestreute Einnahmequellen. Hinzu kommt ein gewaltiges Cash-Polster: Ende Juni verfügte Berkshire über 365,5 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln, mit denen der Konzern in einem Börsencrash günstig Aktien kaufen kann.

Coca-Cola: Getränke werden immer gekauft, egal ob die Börse gut oder schlecht läuft. Zahlreiche starke Marken und stetige Cashflows ermöglichen es Coca-Cola, seine Dividende seit 64 Jahren kontinuierlich zu erhöhen.

Duke Energy: Als einer der größten Energieversorger der USA profitiert Duke Energy von einer stabilen Stromnachfrage und staatlich regulierten Preisen. Bis 2030 investiert das Unternehmen rund 103 Milliarden Dollar in den Ausbau seiner Infrastruktur. Der Gewinn je Aktie soll dadurch jährlich um fünf bis sieben Prozent steigen.

Johnson & Johnson: Die Nachfrage nach Medikamenten und Medizintechnik bleibt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hoch, was stabile Einnahmen und Cashflows ermöglicht. Diese finanzielle Stärke spiegelt sich auch im seltenen AAA-Kreditrating wider. Zudem hat Johnson & Johnson seine Dividende seit 64 Jahren ununterbrochen erhöht.

Realty Income: Langfristige Mietverträge mit Unternehmen aus vergleichsweise krisenfesten Branchen sorgen bei Realty Income für planbare Einnahmen. In elf der 13 Marktkorrekturen seit seinem Börsengang 1994 entwickelte sich die Aktie besser als der S&P 500.

Waste Management: Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss Müll entsorgt werden. Als einer der größten Entsorgungsdienstleister Nordamerikas profitiert Waste Management deshalb von einer stabilen Nachfrage und wiederkehrenden Einnahmen. Das spiegelt sich auch an der Börse wider: Laut Motley Fool schwankt die Aktie nur etwa halb so stark wie der S&P 500.

Fazit: Unverwundbar sind diese Aktien nicht. Hohe Bewertungen und steigende Zinsen können auch sie unter Druck setzen. Doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass sie dem Depot insbesondere in volatilen Börsenphasen mehr Stabilität verleihen können.

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Häufig gestellte Fragen:

Welche Aktien gelten als besonders krisensicher?

Als vergleichsweise krisensicher gelten Aktien von Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gefragt bleiben. Beispiele sind Coca-Cola, Johnson & Johnson und Waste Management.

Welche Aktien haben sich im Bärenmarkt 2022 besonders gut entwickelt?

Unter anderem Berkshire Hathaway, Coca-Cola, Duke Energy, Johnson & Johnson, Realty Income und Waste Management entwickelten sich 2022 besser als der S&P 500.

Können defensive Aktien auch bei einem Börsencrash fallen?

Ja. Auch defensive Aktien können bei einem Börsencrash deutlich an Wert verlieren. Dank stabiler Geschäftsmodelle und wiederkehrender Einnahmen schwanken sie jedoch häufig weniger stark als der Gesamtmarkt.